(...) Darum halte ich es nicht für sinnvoller, Menschen, und gerade Kindern, das zu geben, was sie wollen, sondern wir sollten auf gesunde, ökologische und zugleich schmackhafte Nahrung setzen. Für Kinder müssen Erwachsene, nicht nur im Bereich der Ernährung, Entscheidungen treffen, und zwar selbstverständlich zum Wohle der Kinder. In den Schulen muss ehrliche Aufklärungsarbeit geleistet werden, welche Folgen die Tierhaltung in der Landwirtschaft hat (für die Tiere, aber auch für die Menschen, z.B. durch Klimawandel, Welthunger, Ursachen für Flüchtlingsbewegungen, etc.) und kein Lobbyismus, z.B. durch die kostenlose Abgabe von Milch, die weder gesund noch notwendig ist. (...)
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(...) Industrielle Landwirtschaftsbetriebe mit Massentierhaltung dürfen keinerlei Subventionen oder Steuererleichterungen durch den Staat oder die EU erhalten. Der weitere Bau von Massentierhaltungsbetrieben ist baurechtlich zu unterbinden. Auch die massenhafte Tötung von männlichen Eintagsküken ist umgehend zu verbieten. (...)
(...) Ein zentrales Anliegen ist uns dabei eine transparente Nährwertkennzeichnung, so wie sie bereits in anderen Ländern erfolgreich eingeführt wurden. (...)
(...) Ja, selbstverständlich können Sie sich auf die Grünen verlassen. Wir wollen derart irreführende Werbung, die das Tierleid verhöhnt, verbieten. (...)
(...) Manchen Bauern kostet das die Existenz - und viele hält es davon ab, den Weg in den Ökolandbau zu wagen. Wir müssen Ökolandwirten in schlechten Phasen den Gebrauch konventioneller Pflanzenschutzmittel erlauben können, aber dazu bedarf es weiterer Forschung. Aber natürlich auch der Zustimmung der Branche und Verbände. (...)