(...) Setzen wir die Analogie bei der Nährwertampel zu einer Ampel aus dem Straßenverkehr spielerisch fort, dann wird schnell klar: in keinem Land der Erde gibt es eine Ampel, die gleichzeitig grün, gelb und rot angezeigt (außer sie ist defekt). Bei der Ernährung und ähnlich im Straßenverkehr führt aber genau das zum Chaos - genauer zum Verzehrschaos. (...)
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(...) Als Verbraucher verstehe ich Ihre Bedenken hinsichtlich einer fehlenden oder irreführenden Kennzeichnung von Nahrungsmitteln. Die bestehenden Regeln bieten oft zu viele Schlupflöcher. (...)
(...) es ist richtig, dass die Rente vom Lebensalter und den Beitragsjahren abhängt, diese Kopplung ist meines Erachtens sinnvoll, denn wenn lediglich die Beitragsjahre zählen würden, wären Menschen mit geringen Arbeitszeiten (und dies keineswegs besonders bei Frauen freiwillig) benachteiligt. Würde nur das Alter gelten, käme die Leistung des Einzelnen zu kurz. (...)
(...) Die Umfrage aus der MDR-Sendung im April 2008, nach der 78 % meinten, die positiven Seiten an der DDR überwogen die negativen, sagt doch vieles über die Lebenserfahrungen der Ostdeutschen aus. Ich denke, man sollte diese Erfahrungen fast 20 Jahre nach dem Ende der DDR endlich zu berücksichtigen lernen. (...)
(...) bei dem Begriff des "Kindeswohls" handelt es sich um einen sogenannten "unbestimmten Rechtsbegriff". Eine abstrakte Definition dieses Begriffes gibt es nicht, vielmehr muss der Begriff des "Kindeswohls" bei der Rechtsanwendung im Einzelfall anhand der in der Rechtsprechung entwickelten Kriterien ausgefüllt werden. Der Gesetzgeber kann die vielfältigen denkbaren Fallkonstellationen nicht alle vorhersehen und regeln, auch müssen die jeweils aktuellen Erkenntnisse aus den außerjuristischen Wissenschaften (zum Beispiel Pädagogik, Psychologie) Eingang in die Rechtsanwendung finden. (...)