(...) Wir leiden in Deutschland an einem erheblichen Organmangel, weshalb viele Menschen, die auf der Warteliste stehen, versterben. Organmangel und auch Organhandel kann nur dadurch verhindert werden, in dem sich viel mehr Menschen dazu aktiv entscheiden Organspender zu werden. Dennoch spricht sich die AfD gegen eine Widerspruchslösung aus, da die Menschen nicht bevormundet werden sollen, sondern sich stattdessen aktiv für eine Spende nach dem Tod entscheiden sollen. (...)
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(...) Der Kontakt zu den Mitbürgern ist mir persönlich sehr wichtig. Zum direkten Kontakt gehört für mich aber auch, dass mir die wesentlichen Daten - also zumindest der Name, die Anschrift und eine E-Mail-Adresse - meines jeweiligen Gegenübers bekannt sind. (...)
(...) Das war auch aus dem von Ihnen beschriebenen Grund richtig. Widersprechen können Sie durch einen Organspendeausweis, auf dem Sie der Organspende widersprechen. Diesen sollten Sie mit sich führen und ihre Angehörigen über Ihre Entscheidung informieren. (...)
(...) In diesem Sinne sprechen wir uns für eine "Vertrauenslösung" und nicht für die angestrebte "Widerspruchslösung" aus. Das System zur Gewinnung von Spenderorganen ist für die Bürger undurchsichtig gestaltet und besteht auf einer bloßen Legaldefinition des Hirntodes als Todesfeststellung des Menschen. (...)
(...) Ich kann Ihnen jedoch sagen, dass wir als AfD - als einzige Fraktion im Bundestag - das Gesetz von Herrn Spahn abgelehnt haben (https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2019/kw03-de-transplantationsgesetz-584392). Wir setzen auf Freiwilligkeit und nicht staatlichen Zwang im Hinblick auf die zutiefst persönliche Entscheidung, ob man seine Organe spenden möchte - oder nicht. (...)
(...) Beim höchstpersönlichen Thema der Organspende muss auf Vertrauen durch Information und Selbstbestimmung gesetzt werden. (...)