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Welche evidenzbasierte Güterabwägung legen Sie an in der Frage, ob in Berlin eine (nahezu) autofreie Innenstadt den Bürgern eher zu- oder abträglich ist ?

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Björn Wohlert
CDU
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Frage von Hendrik S. •

Welche evidenzbasierte Güterabwägung legen Sie an in der Frage, ob in Berlin eine (nahezu) autofreie Innenstadt den Bürgern eher zu- oder abträglich ist ?

Ich wohne nicht in ihrem Wahlkreis, aber in F'hain plakatiert die CDU gegen die Unterschriftensammlung zum Volksentscheid "Berlin autofrei". Ich möchte mit dieser Frage zu einem fakten- und hypothesen-geleiteten Diskurs beitragen jenseits der plakativen Sprüche, dass niemandem etwas verboten werden dürfe. Natürlich weist wissenschaftliches Arbeiten nicht den Weg; Wissenschaft kann immer nur bei der Folgenabschätzung helfen, während die Entscheidung zur gesellschaftlichen Gestaltung letzten Endes eine politische solche ist durch die Volksvertretung, welche die solide Folgenabschätzung aber betreiben und einbeziehen muss. Welchen faktischen Eckpunkten also folgt Ihr Verkehrskonzept ? Wem soll es wie sehr dienen, und über welchen Zeitraum erstreckt sich die Betrachtung ?

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Antwort von CDU

Sehr geehrter Herr S.

im Berliner Abgeordnetenhaus vertrete ich die Bewohner des Wahlkreises Wittenau, Tegel, Waidmannslust und Borsigwalde. Viele Reinickendorfer sind in der Innenstadt beruflich unterwegs, besuchen und unterstützen ihre Angehörigen, erledigen Einkäufe oder nehmen Arzttermine wahr. Einige von ihnen sind aufgrund ihres Alters oder einer Behinderung mobil eingeschränkt und dahingehend vollständig auf das Auto angewiesen. Daher werde ich persönlich den "Berlin autofrei" nicht mit meiner Unterschrift unterstützen. Konkrete Fragen zu Plakaten der CDU Friedrichshain-Kreuzberg richten Sie bitte direkt an den entsprechenden Kreisverband der Partei. 

Mit freundlichen Grüßen

Björn Wohlert

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