Wie stehen Sie zu dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine?
Sehr geehrter Herr J.,
haben Sie recht herzlichen Dank für Ihre Frage.
Es ist die Aufgabe verantwortungsvoller Politik im deutschen Interesse, alles dafür zu tun, diesen Krieg so schnell wie möglich zu beenden und eine weitere Eskalation zu verhindern.
Die AfD Sachsen-Anhalt setzt sich – im Einklang mit den außenpolitischen Positionen der AfD – für eine diplomatische Lösung des Konflikts ein. Deutschland sollte sich nach unserer Auffassung als Vermittler für einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen einsetzen, anstatt durch eine fortgesetzte Ausweitung militärischer und finanzieller Unterstützung selbst zur Verlängerung des Krieges beizutragen.
Für Sachsen-Anhalt stehen dabei vor allem die Interessen der eigenen Bürger im Mittelpunkt. Die Folgen des Krieges und der darauf folgenden Sanktionspolitik – insbesondere hohe Energiepreise, steigende Lebenshaltungskosten und wirtschaftliche Belastungen – treffen auch unser Bundesland, insbesondere im mitteldeutschen Chemiedreieck. Deshalb setzen wir uns für eine Politik ein, die Frieden fördert, die Versorgungssicherheit stärkt und wirtschaftliche Vernunft in den Mittelpunkt stellt. Russland ist nicht der Feind Deutschlands, sondern ein wertvoller strategischer Partner. Wir lehnen die NATO geführte Stellvertreterkriegspolitik ab, die die elementaren Beziehungen Deutschlands zu Russland seit Jahren nur verschlechtert.
Unser Ziel ist ein möglichst rasches Ende des Krieges durch Verhandlungen sowie eine Außenpolitik, die sich konsequent an den deutschen Interessen orientiert. Die AfD hat die richtigen Lehren aus der Geschichte des 2. Weltkrieges gezogen. Unter einer AfD geführten Landes- oder Bundesregierung wird es keinen Einsatz deutscher Truppen gegen Russland geben.
