Wie stehen Sie zu der Frage, ob man die aktive Sterbehilfe legalisieren sollte und wie stehen Sie zur indirekten Sterbehilfe?
Sehr geehrte Frau B.
im Bundestag liegen aktuell drei interfraktionelle Gruppenanträge zur Neuregelung des assistierten Suizids vor.
Ich unterstütze den Antrag der Abgeordneten Katrin Helling-Plahr, Helge Lindh, Dr. Petra Sitte und Otto Fricke, den ich anliegend beifüge.
Freundliche Grüße
Dr. Dietmar Bartsch
Weitere Fragen an Dietmar Bartsch
Dass die Bundesregierung daran rüttelt, ist lebensfremd und ungerecht. Es bedeutet faktisch eine Rentenkürzung, die ich ablehne.
Eine verpflichtende Umstellung auf ein Rentensplitting, also ein Modell, bei dem nur noch Ansprüche auf Grundlage von Beiträgen bestehen, die während der Ehe vom Partner erworben wurden, könnte nach mir bekannten Berechnungen dazu führen, dass Hinterbliebenenrenten geringer ausfallen würden als heute.
Ich setze mich für ein faires, gerechtes und zukunftsfähiges Land ein – ein Land, in dem die Interessen der breiten Mehrheit im Vordergrund stehen und nicht die Interessen von Vermögenden und Konzernen
Die Linke lehnt die Legalisierung der Leihmutterschaft ab, erkennt aber an, dass es Länder gibt, in denen diese möglich ist, und dass die daraus entstandenen Kinder nicht die Leidtragenden einer juristischen Auseinandersetzung sein sollten
