Viele Menschen wünschen sich eine stärkere ganzheitliche integrative medizinische Versorgung, sowie neue Ansätze im Gesundheitswesen. Welche Schritte planen Sie in diesem Bereich?
Guten Tag Herr Hoffmann,
wir sehen derzeit katastrophale Zustände im Gesundheitswesen. Therapeuten und Ärzte am Limit, Patienten werden nicht ausreichend versorgt, warten Monate auf Termine während alternative Heilmethoden abgeschafft werden sollen.
Was ist ihr Beitrag zur Heilung dieses kranken Systems?
Sehr geehrte Frau K.,
Sie haben vollkommen Recht: das Gesundheitssystem ist „krank“.
Deswegen setzen wir uns als SPD für eine Erhöhung der Mittel für Krankenhäuser um bis zu 60% und die Notfallpraxen im Land ein, also Arztpraxen, die auch an Wochenenden und an Feiertagen geöffnet haben. Niemand soll länger als 30 Minuten mit dem Auto zu einem Krankenhaus oder einer Notfallpraxis brauchen.
Bei der Gesundheit wollen wir niemanden verlieren. In Stadtteilen, in denen viele Menschen keinen Hausarzt haben, richten wir „Gesundheitskioske“ als niederschwellige Anlaufstellen ein. Im Alter senken wir die Kosten für stationäre und ambulante Pflege. Für integrative Medizin dürfen sich Patientinnen und Patienten weiterhin selbst entscheiden.
Gesundheitspolitik betrachten wir als Thema, das in allen Politikfeldern eine Rolle spielt („Health-in-All-Policies“) und mitgedacht werden muss. Deswegen fördern wir Präventions- und Aufklärungsarbeit. Als Fraktion wollen wir gesundheitsrelevante Themen wie Einsamkeit zum Beispiel auch bei der Quartiersentwicklung mitdenken.
Viele Grüße
Jonas Hoffmann
