Was unternimmt Ihre Fraktion, um diese drohende soziale Spaltung in der ohnehin überlasteten ambulanten psychotherapeutischen Versorgung zu stoppen?
Sehr geehrte Frau Stange,
als Berichterstatterin für die ambulante Versorgung wissen Sie um die Brisanz sozialer Ungleichheit im Gesundheitswesen. Als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut arbeite ich am Limit, meine Warteliste beträgt mittlerweile 12 volle Monate. Der geplante BMG-Gesetzentwurf will die Vergütung künftig an regionale Kassen-Einnahmen koppeln, was den Zugang zur Therapie vom Wohnort abhängig macht – ein fatales Signal für Kinder aus benachteiligten Familien. Was unternimmt Ihre Fraktion, um diese drohende soziale Spaltung in der ohnehin überlasteten ambulanten psychotherapeutischen Versorgung zu stoppen?
Antwort ausstehend von Julia-Christina Stange Die Linke
