Fragen und Antworten

EU-Parlament Wahl 2019
Portrait von Lucia Fischer
Frage an
Lucia Fischer
ÖDP

Über Lucia Fischer

Ausgeübte Tätigkeit
Selbstständige Wirtschaftsinformatikerin, Dozentin
Berufliche Qualifikation
Staatlich geprüfte Wirtschaftsinformatikerin
Geburtsjahr
1967

Lucia Fischer schreibt über sich selbst:

Portrait von Lucia Fischer

Aufgestellt aus dem Landesverband Bayern
Bezirksvorsitzende ÖDP Schwaben
Stv. Kreisvorsitzende ÖDP Memmingen-Unterallgäu
Beisitzerin Landesvorstand ÖDP Bayern
Stv. Vorsitzende BAK Frauen in der ÖDP
Webmasterin ÖDP Bezirksverband Schwaben, Kreisverbände Augsburg-Land, Augsburg-Stadt, Donau-Ries/Dillingen, Kempten, Lindau, Memmingen-Unterallgäu, Neu-Ulm, Oberallgäu, Ortsverband Missen-Wilhams

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Kandidaturen und Mandate

Kandidatin EU-Parlament Wahl 2019

Angetreten für: ÖDP
Wahlkreis: Bund
Wahlkreis
Bund
Wahlliste
Bundesliste
Listenposition
50

Politische Ziele

Einführung verbindlicher europaweiter Volksbegehren und Volksentscheide

In der Landwirtschaft: Die Koppelung der Subventionen an eine ökologische Wirtschaftsweise. Die Begrenzung der Tierhaltung durch Bindung an hofnahe Fläche, das bedeutet maximal 2 GV (Großvieheinheiten) pro Hektar. Naturnahe Waldwirtschaft. Ein Verbot der Agro-Gentechnik und von Patenten auf Leben.Den Stopp von Flächenverbrauch zu Lasten des Lebensmittelanbaus. Erarbeitung und Umsetzung einer EU-Strategie zum Erhalt der natürlichen Gemeingüter wie Bodenfruchtbarkeit, Gewässer, Artenvielfalt. Einleiten einer konsequenten und vollständigen Umstellung auf den Öko-Landbau bei gleichzeitiger wirtschaftlicher Stärkung der Landwirte. Deutlich mehr Gelder für Forschungen in der Bio-Landwirtschaft.

In der Sozial- und Familienpolitik: Soziale Mindeststandards, die für alle Mitgliedsländer verbindlich sind. Jedes EU-Mitgliedsland muss daher für ein eigenes stabiles Sozialsystem sorgen. Allerdings müssen die Sozialsysteme die unterschiedlichen historisch gewachsenen Verhältnisse berücksichtigen.Zugleich erfordert die Freizügigkeit zwischenstaatliche Regelungen, um die nationalen Systeme miteinander verträglich zu machen. Jedes EU-Mitglied hat dafür zu sorgen, dass das System der Jugend- und Alterssicherung weder zur Diskriminierung von Eltern noch von Kinderlosen führt. Jedes Mitgliedsland hat ein ausgewogenes Verhältnis sozialer Lasten zwischen den Generationen anzustreben. Bei Geburtendefizit dürfen daraus sich ergebende Finanzierungsprobleme bei der Alterssicherung nicht auf die nachfolgende Generation abgewälzt werden. Nur so kann ein nachhaltiges Sozialsystem erreicht werden.

Im Verbraucherschutz: Verbot von Glyphosat und aller Totalherbizide.Verbot von Anbau und Import gentechnisch veränderter Pflanzen und Lebensmittel.Bis zum Inkrafttreten des Verbots: Eindeutige Kennzeichnung sämtlicher Produkte aus gentechnisch verändertem Material. Kennzeichnungspflicht für alle Lebensmittel-Inhaltsstoffe mit Angabe des Herstellers und des Herstellungsortes.Weitere Verminderung des Antibiotika-Einsatzes in der Tierhaltung u.a. durch mehr Aufklärung und effektiverer Kontrollen. Verbot von Alkohol- und Tabakwerbung. Senkung der Strahlengrenzwerte für Mobilfunk, Handys und andere Funksysteme auf anerkannte Vorsorgegrenzwerte. Behebung der Defizite beim Datenschutz und Verbesserung der Sicherheit bei der Nutzung digitaler Angebote. Einführung eines EU-einheitlichen, verbraucherfreundlichen Vertragsrechts,

Kandidatin Bundestag Wahl 2017

Angetreten für: ÖDP
Wahlkreis: Oberallgäu
Wahlkreis
Oberallgäu
Wahlkreisergebnis
1,30 %

Politische Ziele

  • Direkte Demokratie
  • Mitbestimmung statt Klüngelwirtschaft
  • Mensch vor Profit
  • Flüchtlingsproblematik lösen durch Abschaffung von Fluchtursachen
  • Innere Sicherheit
  • Reduzierung der Flächenversiegelung
  • Konsequente Überprüfung der Bedingungen für die Landwirtschaft

Gerade im Hinblick auf die Bundestagswahl bildet es höchste Priorität, die aktuelle politische Situation wieder grundlegend zu hinterfragen. Der Konsens dabei erstreckt sich auf die verschiedensten Problematiken. Dazu gehört vor allem die Rückbesinnung auf eine naturschonende und gesundheitsfördernde Lebensweise. Es geht darum, in der Landwirtschaft kleine ökologische Betriebe zu fördern und zu erhalten. Nur so kann der Industrialisierung dort Einhalt geboten werden. Landschaftszerstörende Aktivitäten, wie Aufhebung von Schutzkonventionen um finanzielle Interessen Einzelner zu bedienen, können nicht einfach hingenommen werden. Direkte Demokratie muss wieder durch Beteiligung aller Bürger ihrem wahren Stellenwert zugeführt werden. Lobbyinteressen und Korruption kann nur durch bürgerschaftliches Engagement begegnet werden. Mensch und Umwelt vor Profit muss die Maßgabe aller Dinge bleiben!

Kandidatin EU-Parlament Wahl 2014

Angetreten für: ÖDP
Wahlkreis: Bundesliste
Wahlkreis
Bundesliste
Listenposition
8

Kandidatin Bundestag Wahl 2013

Angetreten für: ÖDP
Wahlkreis: Ostallgäu
Wahlkreis
Ostallgäu
Wahlkreisergebnis
2,00 %
Listenposition
12

Politische Ziele

Durch meine freiberufliche Tätigkeit in der Bildung werde ich tagtäglich mit den schwierigsten Familienverhältnissen und Bildungsniveaus konfrontiert. Es ist wahrlich nicht erbaulich, Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene zu erleben, die nach durchlebtem Familienstreit, Mobbing in der Schule/Arbeitsplatz oder auch Überforderung bei den familiär zukommenden Aufgaben mit Aggression und Demotivation im Nachhilfeunterricht oder in der Weiterbildung auftauchen. Hier muss zuerst die Psyche wieder einigermaßen gestärkt werden, um sich dann auf die fachlichen Aufgaben der Lernhilfe und Schulförderung konzentrieren zu können. Es muss wieder mehr Wert auf Erhalt von persönlichkeitsfördernden zwischenmenschlichen Beziehungen gelegt werden. Nicht der Mensch als "Baustein", sondern der Mensch als Individuum muss seinen Platz und seinen Wertgehalt in der Gesellschaft erleben und erspüren können. Ein wichtiges Aufgabenspektrum bietet in diesem Zusammenhang der Erhalt von Glaubensanschauungen, ideellen Werten und heimatverbundener Grundeinstellung. Nichts ist frustrierender, als die momentan herrschende sprachliche und kulturelle Einseitigkeit von Jugendlichen und teilweise auch Erwachsenen zu erleben. Vor allem der Dialekt in seinen verschiedensten Ausprägungen oder das Interesse für Heimatgeschichte und Religionsgeschichte werden enttäuschend vernachlässigt. Dazu muss nur das "Pseudo-Hochdeutsch", das in vielen einheimischen Familien gesprochen wird oder der SMS-Slang von Jugendlichen ("Hi Alter, was geht?") betrachtet werden. Die Beschäftigung mit Heimatgeschichte, den daraus resultierenden politischen Auswirkungen für unsere aktuelle Zeit oder desgleichen auch mit religionsgeschichtlichen Vorgängen werden teilweise vergeblich gesucht. Gerade durch die Vielfalt an vorhandenen Medien könnte hier verstärkt Entwicklungsarbeit geleistet werden. Es muss auch versucht werden, wieder mehr Konzentration auf Ökumene, Glaubensleben und daraus entstehenden Impulsen und Anregungen zu richten. Durch das teilweise Nichtvorhandensein regionaler und lokaler Kulturwerte, wird irgendwann die Individualität und Exklusivität z. B. eines "Allgäuer Heimatempfindens" verloren gehen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass ausländische Mitbürger oder sog. "Andersgläubige" nicht erwünscht sind. Eine Integration kann allerorts und jederzeit erfolgen, sollte allerdings von beiden Seiten mit der genügenden Toleranz und den gesellschaftlich und moralisch akzeptabelsten Voraussetzungen betrieben werden. Auch in dieser Lesart ist der heutige Tag der Deutschen Einheit mit seiner weitreichenden Bedeutung zu betrachten.

Ein großes Anliegen meinerseits bezieht sich auf den Mindestlohn und die Abschaffung von Zeitarbeit. Hier wird der Sklavenhandel aus der Antike unter einem neuen Namen vermarktet und dient einzig und allein zur Etablierung und daraus resultierendem Reichtum für die Betreiber der sog. Personaldienstleistungs-Unternehmen. Jeder soll für seine Arbeit, die er mit entsprechenden Fachkenntnissen und unter identischen Bedingungen erbringt, auch gleich bezahlt und behandelt werden. Vor allem wären dann Arbeitnehmer nicht mehr gezwungen, sich durch verstärkt notwendige Kombinationen von Zeitarbeitsverhältnis und Mini-Jobs usw. den Mindestbedarf zum Bestreiten der täglich wirklich existenziellen Ausgaben zu erwirtschaften. Dazu zählt auch die irrige These vom inländischen Fachkräftemangel, der durch ausländische Fachkräfte behoben werden soll. Es sind genügend Fachkräfte vorhanden, allerdings, sobald diese bestimmte Voraussetzungen nicht mehr erfüllen, wie z. B. Höchstalter 25 Jahre, dabei 15 Jahre Berufserfahrung aufweisen, gestylt wie Heidi Klum oder George Clooney, dann sind sie nicht mehr gefragt. Hier muss Abhilfe erfolgen, um auch älteren Arbeitnehmern mit ausgeprägten Kenntnissen und Erfahrungen wieder ihren Stellenwert in der Arbeitswelt einzuräumen. Außerdem, wie soll ein Jugendlicher, der vielleicht Ambitionen und Ehrgeiz zu Fachwissen zeigt, dies erhalten, wenn ihm durch verkehrt angesetzte Bildungspolitik, schlechte äußere Voraussetzungen oder mangelnde Ausbildungsmöglichkeiten durch fehlende Beziehungen, der Zugang dazu versperrt ist? Ein Missstand, der durch grundlegendes Umdenken in der Arbeitspolitik durchaus für alle Beteiligten zufriedenstellend gelöst werden könnte.

Nun zum Thema Landwirtschaft: Zurück zur umweltverträglichen Landwirtschaft und weg vom bäuerlichen Industrialismus, der nur noch den schnellen Reichtum vor Augen hat. Unsere Landschaften bilden nur noch ein Bild von wogenden Maisfeldern, die einzig und allein dem Zweck der "Verheizung" in den Biogasanlagen dienen. Gar nicht zu reden von dem Gülleausstoß, der hier entsteht und aus Mangel an ortsnah vorhandenen Ausbringflächen teilweise kilometerweit durch die Gegend gefahren wird. Nichts mehr zu sehen von den abwechslungsreich und artenreich gestalteten Wiesen, die ich sogar noch aus meiner Kindheit kenne. Die einzigen Blumen, die dort jetzt noch blühen, sind im Frühjahr der Löwenzahn und dann die daraus resultierenden Pusteblumen. So wie sich hier Pflanzen und Tiere nicht mehr halten, bzw. vermehren können, könnte es bald dem Menschen gehen, der eigentlich ökologische Vielfalt zum Weiterbestehen benötigt und nicht uniformierte, ausgelaugte Flächen, die nach dem Abernten durch überdimensionale Erntemaschinen schon bald Mondlandschaften ähneln. Landwirtschaft ist heutzutage nicht mehr Landpflege, Veredelung und ökologisch-ökonomische Einheit sondern nur noch Großindustrie für einige wenige "Konzerne", die den herkömmlich geführten Betrieben das Land und das Vieh als Existenzgrundlage sozusagen für billiges Geld abschwatzen, um damit auch noch in den Genuss von anderweitig sinnvoller eingebrachten Subventionen und Zuwendungen zu kommen.

Dies sind nur einige der Ziele, die ich mit meiner politischen Arbeit erlangen möchte. Weitere Ausführungen können Sie gerne erhalten, wenn Sie mit mir schriftlich oder persönlich Kontakt aufnehmen. Dazu lade ich Sie herzlich ein und freue mich darauf!

Kandidatin Bayern Wahl 2013

Angetreten für: ÖDP
Wahlkreis
Wahlkreisliste Schwaben
Listenposition
11

Politische Ziele

Durch meine freiberufliche Tätigkeit in der Bildung werde ich tagtäglich mit den schwierigsten Familienverhältnissen und Bildungsniveaus konfrontiert. Es ist wahrlich nicht erbaulich, Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene zu erleben, die nach durchlebtem Familienstreit, Mobbing in der Schule/Arbeitsplatz oder auch Überforderung bei den familiär zukommenden Aufgaben mit Aggression und Demotivation im Nachhilfeunterricht oder in der Weiterbildung auftauchen. Hier muss zuerst die Psyche wieder einigermaßen gestärkt werden, um sich dann auf die fachlichen Aufgaben der Lernhilfe und Schulförderung konzentrieren zu können. Es muss wieder mehr Wert auf Erhalt von persönlichkeitsfördernden zwischenmenschlichen Beziehungen gelegt werden. Nicht der Mensch als “Baustein“, sondern der Mensch als Individuum muss seinen Platz und seinen Wertgehalt in der Gesellschaft erleben und erspüren können. Ein wichtiges Aufgabenspektrum bietet in diesem Zusammenhang der Erhalt von Glaubensanschauungen, ideellen Werten und heimatverbundener Grundeinstellung. Nichts ist frustrierender, als die momentan herrschende sprachliche und kulturelle Einseitigkeit von Jugendlichen und teilweise auch Erwachsenen zu erleben. Vor allem der Dialekt in seinen verschiedensten Ausprägungen oder das Interesse für Heimatgeschichte und Religionsgeschichte werden enttäuschend vernachlässigt. Dazu muss nur das “Pseudo-Hochdeutsch“, das in vielen einheimischen Familien gesprochen wird oder der SMS-Slang von Jugendlichen (“Hi Alter, was geht?“) betrachtet werden. Die Beschäftigung mit Heimatgeschichte, den daraus resultierenden politischen Auswirkungen für unsere aktuelle Zeit oder desgleichen auch mit religionsgeschichtlichen Vorgängen werden teilweise vergeblich gesucht. Gerade durch die Vielfalt an vorhandenen Medien könnte hier verstärkt Entwicklungsarbeit geleistet werden. Es muss auch versucht werden, wieder mehr Konzentration auf Ökumene, Glaubensleben und daraus entstehenden Impulsen und Anregungen zu richten. Durch das teilweise Nichtvorhandensein regionaler und lokaler Kulturwerte, wird irgendwann die Individualität und Exklusivität z. B. eines “Allgäuer Heimatempfindens“ verloren gehen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass ausländische Mitbürger oder sog. “Andersgläubige“ nicht erwünscht sind. Eine Integration kann allerorts und jederzeit erfolgen, sollte allerdings von beiden Seiten mit der genügenden Toleranz und den gesellschaftlich und moralisch akzeptabelsten Voraussetzungen betrieben werden. Auch in dieser Lesart ist der heutige Tag der Deutschen Einheit mit seiner weitreichenden Bedeutung zu betrachten. Ein großes Anliegen meinerseits bezieht sich auf den Mindestlohn und die Abschaffung von Zeitarbeit. Hier wird der Sklavenhandel aus der Antike unter einem neuen Namen vermarktet und dient einzig und allein zur Etablierung und daraus resultierendem Reichtum für die Betreiber der sog. Personaldienstleistungs-Unternehmen. Jeder soll für seine Arbeit, die er mit entsprechenden Fachkenntnissen und unter identischen Bedingungen erbringt, auch gleich bezahlt und behandelt werden. Vor allem wären dann Arbeitnehmer nicht mehr gezwungen, sich durch verstärkt notwendige Kombinationen von Zeitarbeitsverhältnis und Mini-Jobs usw. den Mindestbedarf zum Bestreiten der täglich wirklich existenziellen Ausgaben zu erwirtschaften. Dazu zählt auch die irrige These vom inländischen Fachkräftemangel, der durch ausländische Fachkräfte behoben werden soll. Es sind genügend Fachkräfte vorhanden, allerdings, sobald diese bestimmte Voraussetzungen nicht mehr erfüllen, wie z. B. Höchstalter 25 Jahre, dabei 15 Jahre Berufserfahrung aufweisen, gestylt wie Heidi Klum oder George Clooney, dann sind sie nicht mehr gefragt. Hier muss Abhilfe erfolgen, um auch älteren Arbeitnehmern mit ausgeprägten Kenntnissen und Erfahrungen wieder ihren Stellenwert in der Arbeitswelt einzuräumen. Außerdem, wie soll ein Jugendlicher, der vielleicht Ambitionen und Ehrgeiz zu Fachwissen zeigt, dies erhalten, wenn ihm durch verkehrt angesetzte Bildungspolitik, schlechte äußere Voraussetzungen oder mangelnde Ausbildungsmöglichkeiten durch fehlende Beziehungen, der Zugang dazu versperrt ist? Ein Missstand, der durch grundlegendes Umdenken in der Arbeitspolitik durchaus für alle Beteiligten zufriedenstellend gelöst werden könnte. Nun zum Thema Landwirtschaft: Zurück zur umweltverträglichen Landwirtschaft und weg vom bäuerlichen Industrialismus, der nur noch den schnellen Reichtum vor Augen hat. Unsere Landschaften bilden nur noch ein Bild von wogenden Maisfeldern, die einzig und allein dem Zweck der “Verheizung“ in den Biogasanlagen dienen. Gar nicht zu reden von dem Gülleausstoß, der hier entsteht und aus Mangel an ortsnah vorhandenen Ausbringflächen teilweise kilometerweit durch die Gegend gefahren wird. Nichts mehr zu sehen von den abwechslungsreich und artenreich gestalteten Wiesen, die ich sogar noch aus meiner Kindheit kenne. Die einzigen Blumen, die dort jetzt noch blühen, sind im Frühjahr der Löwenzahn und dann die daraus resultierenden Pusteblumen. So wie sich hier Pflanzen und Tiere nicht mehr halten, bzw. vermehren können, könnte es bald dem Menschen gehen, der eigentlich ökologische Vielfalt zum Weiterbestehen benötigt und nicht uniformierte, ausgelaugte Flächen, die nach dem Abernten durch überdimensionale Erntemaschinen schon bald Mondlandschaften ähneln. Landwirtschaft ist heutzutage nicht mehr Landpflege, Veredelung und ökologisch-ökonomische Einheit sondern nur noch Großindustrie für einige wenige “Konzerne“, die den herkömmlich geführten Betrieben das Land und das Vieh als Existenzgrundlage sozusagen für billiges Geld abschwatzen, um damit auch noch in den Genuss von anderweitig sinnvoller eingebrachten Subventionen und Zuwendungen zu kommen. Dies sind nur einige der Ziele, die ich mit meiner politischen Arbeit erlangen möchte. Weitere Ausführungen können Sie gerne erhalten, wenn Sie mit mir schriftlich oder persönlich Kontakt aufnehmen. Dazu lade ich Sie herzlich ein und freue mich darauf!