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Gute Tag Herr Sieper, Wie Stehen sie Zur Digitalen ID?

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Lukas Sieper
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Frage von Adrian G. •

Gute Tag Herr Sieper, Wie Stehen sie Zur Digitalen ID?

Das EU Parlament diskutiert darüber ob der Zugang zu social Media Patformen nur noch für Personen über ab dem Alter von 16 Jahren zugelassen wird, um dies überprüfen zu können soll eine eID, eine EU Weite App die die eigenen daten aufnimmt, speichert und weitergibt eingeführt werden.

Diese App löst nicht das Problem, es ist noch dazu ein Massiver einschnitt in die Privatsphäre jedes EU-Bürgers.

- Kinder und Jugendliche werden Wege finden um diese Blockaden zu umgehen, sie werden sich auf Webseiten oder an Dienstleister wenden die weitaus gefährlicher sind als die Sachen vor den sie "beschützt" werden sollen.

-Es ist ein Massives Sicherheitsrisiko all diese daten von etwa 450 Millionen Einwohnern an einem Ort aufzubewahren, wenn dieser Server gehackt wird werden die Personen die es getan haben über Macht Milliardär. Und wenn all diese macht zur Überwachung beim Staat liegt dann gibt es keine Rechte mehr.

Planen sie dies zu Unterstützen oder stellen sie sich Dagegen?

Dankeschön

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Antwort von PdF

Guten Tag! Ich bin überzeugt: Eine europäische digitale Identität ist ein notwendiger Schritt, wenn wir den Binnenmarkt endlich im 21. Jahrhundert ankommen lassen wollen. Wer in Europa studiert, arbeitet, gründet oder umzieht, sollte das nicht mehr mit Papierbergen und nationalen Insellösungen tun müssen.

Eine digitale ID kann Verwaltung vereinfachen, Prozesse beschleunigen und echte europäische Mobilität ermöglichen. Sie ist kein Selbstzweck, sondern Infrastruktur – so grundlegend wie Straßen oder Stromnetze.

Aber: Vertrauen ist die Währung der Digitalisierung. Deshalb braucht es höchste technische Sicherheitsstandards, klare Zweckbindung und vollständige Transparenz darüber, wer auf welche Daten zugreift.

Ich bin ausdrücklich dafür, europäische Kompetenzen dort zu bündeln, wo sie Effizienz schaffen und Fragmentierung beenden. Doch Effizienz darf niemals auf Kosten der individuellen Kontrolle gehen. Die Bürgerinnen und Bürger müssen jederzeit wissen, was mit ihren Daten geschieht – und sie müssen souverän darüber entscheiden können.

Digitale Identität ist dann ein Fortschritt, wenn sie Europa handlungsfähiger macht und die Menschen stärker – nicht schwächer.

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