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Betreff: Homöopathie und Heilpraktiker: Ihre Position vor der Wahl am 8. März

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Manuel Hagel
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Frage von Christian B. •

Betreff: Homöopathie und Heilpraktiker: Ihre Position vor der Wahl am 8. März

Frage:Wie positionieren Sie sich vor der Landtagswahl am 8. März zur künftigen Rolle der Homöopathie und des Heilpraktikerberufs im deutschen Gesundheitssystem?

An welchen fachlichen, wissenschaftlichen oder gesundheitspolitischen Grundlagen orientieren Sie diese Position? Christian B., Blogger Homoeopathiewatchblog.de

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Antwort von CDU

Sehr geehrter Herr B.,

vielen Dank für Ihre Anfrage über abgeordnetenwatch.de.

Dem Heilpraktikerberuf sowie der Homöopathie begegne ich grundsätzlich offen – unter der Maßgabe klarer und verlässlicher Rahmenbedingungen. Ich sehe die Möglichkeit eines komplementären Zusammenspiels von Schulmedizin und ergänzenden Verfahren und nehme zugleich die bestehende Nachfrage vieler Patientinnen und Patienten ernst. Maßgeblich ist für mich jedoch, dass sämtliche gesundheitlichen Angebote höchsten Anforderungen an Sicherheit, Qualität und Transparenz gerecht werden.

Den Heilpraktikerberuf verstehe ich als Bestandteil einer pluralen Versorgungslandschaft. Es ist mein Anliegen, ihn als freien und eigenständigen Heilberuf zu erhalten und zugleich verantwortungsvoll weiterzuentwickeln. Hierzu können beispielsweise Anpassungen bei Zugangsvoraussetzungen und Prüfungsstrukturen beitragen, um Qualitätssicherung und Patientenschutz weiter zu stärken. Therapiefreiheit ist auch für Heilpraktiker ein hohes Gut – sie geht jedoch untrennbar mit fachlicher Verantwortung, transparenter Aufklärung und klar definierten Qualifikationsgrenzen einher.

Homöopathie und andere komplementäre Verfahren müssen sich aus meiner Sicht denselben wissenschaftlichen Maßstäben stellen wie die konventionelle Medizin. Ihre Erforschung unterstütze ich ausdrücklich – evidenzbasiert, mit methodisch belastbaren Studiendesigns und patientenrelevanten Endpunkten. Nur Verfahren mit nachgewiesenem Nutzen und vertretbarem Risikoprofil können verantwortungsvoll in die Versorgung eingebunden werden. Integrative Ansätze verstehe ich dabei als Ergänzung, nicht als Ersatz leitliniengerechter Therapien.

Freundliche Grüße
Manuel Hagel MdL 
 

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