Wie steht es aktuell um die Verkehrswende? Werden Fahrradstraßen und sichere Radwege weiter ausgebaut und neue geschaffen?
Bei der Verkehrswende gibt es aktuell Licht und Schatten. Berlin hat beim Ausbau des Radverkehrs zuletzt deutlich an Tempo verloren. 2025 wurden nur rund 21 Kilometer neue Radwege fertiggestellt, obwohl deutlich mehr Mittel zur Verfügung standen, wurden diese durch die zuständige CDU-Senatorin Ute Bonde nicht abgerufen. Gleichzeitig wurde im Berliner Mobilitätsgesetz die Vorgabe gelockert, an allen Hauptstraßen Radverkehrsanlagen vorzusehen.
Im Wedding sehen wir aber, dass auf Bezirksebene weiterhin viel passiert. Mit der neuen Fahrradstraße in der Togostraße wurde 2026 eine wichtige Ost-West-Verbindung geschaffen. Auch am Nordufer und in der Uferstraße, zum Beispiel, wird die Fahrradinfrastruktur ausgebaut. Dabei geht es nicht nur um Fahrradstraßen, sondern auch um sichere Kreuzungen, bessere Querungsmöglichkeiten, zusätzliche Abstellanlagen und mehr Aufenthaltsqualität.
Ich bin als Abgeordneter und auch privat selbst häufig mit dem Fahrrad unterwegs. Daher weiß ich aus eigener Erfahrung, wie wichtig sichere und direkte Wege im Alltag sind. In der kommenden Legislatur möchte ich mich deshalb dafür einsetzen, dass Berlin beim Ausbau der Radinfrastruktur wieder mehr Tempo macht und sichere Radwege und Fahrradstraßen konsequent weiter ausgebaut werden. Gerade im Wedding müssen wir die Arbeit vor Ort fortsetzen und gleichzeitig auf Landesebene dafür sorgen, dass die notwendigen Mittel und Standards dafür vorhanden sind.
