Könnten Sie sich dafür bitte stark machen, dass die Vergütung von Psychotherapeuten im Sozialgesetzbuch verankert wird und nicht der Willkür von Krankenkassenchefs unterliegt?
Sehr geehrter Herr Schrodi, seit 19 Jahren arbeite ich als Psychotherapeutin in Dachau und davor in München. Ich bin fast 62 Jahre alt, weiß kaum wie ich das Alter finanzieren soll zumal das Versorgungswerk in Bayern sehr in der Kritik steht wo ich aber gezwungen wurde einzuzahlen. Als Selbständiger Single habe ich wirklich Unsummen an Steuern gezahlt. Jetzt wird auch noch einfach so mein Honorar gekürzt. Ich habe mich mein ganzes Leben voll für die Gesellschaft eingesetzt. Ich kann nicht immerzu nur Geben sondern Ihr müsstet mich auch Leben lassen, vor allem im Alter. Als Psychotherapeutin kann man nicht wie ein Automat arbeiten. Manche Stunden sind so belastend,dass man sich hinterher regelrecht verletzt fühlt und sich erst wieder regeln muss. Das alles wird überhaupt nicht gesehen geschweige honoriert. Psychotherapeuten bekommen trotz dieser schweren Arbeit die mit Abstand geringste Vergütung innerhalb des Gesundheitswesen. Schlimm ist das.Vielleicht können Sie helfen? LG B.
