Herr Steinbach, was haben Sie in der letzten Legislaturperiode konkret für den Eifelkreis erreicht?
Nico Steinbach vertritt den Eifelkreis im Landtag, arbeitet schwerpunktmäßig zu Umwelt-, Forst- und Klimafragen, setzt sich für regionale Themen über Anfragen und parlamentarische Initiativen ein und bringt durch sein Netzwerk in Mainz Sichtbarkeit und mögliche Fördermittel für lokale Projekte.
Die Arbeit einer Legislaturperiode lässt sich sicher nicht in wenigen Spiegelstrichen zusammenfassen... Insbesondere jedoch als Obmann meiner Fraktion im Untersuchungsausschuss Flut waren die ersten beiden Jahre der Legislatur äußerst intensiv im Rahmen der Aufklärung und Herausarbeitung der Verantwortlichkeiten dieser verheerenden Katastrophe.
Neben der Hauptaufgabe der Gesetzgebung sehe ich mich aber gerade auch als Netzwerker und Vertreter für den Eifelkreis und seine vielen Gemeinden. Stellvertretend seien hier die Förderprogramme KIPKI und das RegionaleZukunftsprogramm (RZN) oder auch die kommunale Altschuldenübernahme genannt, welche wir umgesetzt haben. Zwei konkrete Beispiele: mit dem Ausbauprogramm "Glasfaser bis in jedes Haus" erhält der Eifelkreis aktuell rund 130 Mio. Euro Fördermittel von Bund und Land (aufgrund seiner Fläche die größte Summe) für gigabitfähige Anschlüsse an jeder Adresse. Im deutlich kleinere Rahmen wurde meine Idee des "DorfBudget" umgesetzt und so erhält jede kleine Gemeinde (unter 1000 EW) jährlich einen pauschalen Betrag über 1.500,- zur Förderung von Ehrenamt, Vereinen oder kleine Maßnahmen, einfach und ohne Antrag. Denn unsere Region lebt vom "machen statt meckern" und starker Eigeninitiative vor Ort, dies unterstützen wir.
