Das Problem ist nicht das Smartphone. Das Problem sind Plattformen, die Unsicherheit, Vergleichsdruck und Aufmerksamkeit systematisch monetarisieren.
Gefahr sehe ich weniger im System als im Umgang mit Meinungen: Ausgrenzung und Druck fördern Selbstzensur – und treiben Positionen eher in radikale Ränder.
Der CSD hat als Freiheits- und Gedenktag seine Berechtigung. Kritisch sehe ich jedoch seine zunehmende Politisierung und dauerhafte Identitätsinszenierung.
Respekt für jeden Menschen ist selbstverständlich. Sexualität ist Privatsache. Akzeptanz ja – aber keine dauerhafte politische Hervorhebung von Identität.
Integration ist Bringschuld. Der Staat hilft, aber ersetzen kann er sie nicht. Wer sich einbringt und unsere Regeln akzeptiert, erhält Unterstützung.
Internationale Zusammenarbeit ja – aber Entscheidungen möglichst nah bei den Menschen. Souveränität und Kooperation schließen sich nicht aus.
