Warum interessiert die CDU die hohe Unzufriedenheit über den Kanzler der Bürger nicht? Ab wann ist die Unzufriedenheit ein Auftrag, seinen Kurs zu ändern?
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/ard-deutschlandtrend-grosse-unzufriedenheit-mit-merz,VU973Wu
https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/wirtschaft-deutschlands-manager-sind-unzufrieden-mit-merz-und-haben-doch-hoffnung1234/100251758.html
https://ilium.de/zustimmung/kanzler/friedrich_merz
Sehr geehrte Frau H.,
Friedrich Merz selbst hat auf seinen Pressekonferenzen mehrfach deutlich gemacht, dass ihn diese Werte beschäftigen. Er hat eingeräumt, dass die Koalition noch nicht dort steht, wo er Deutschland gerne sehen würde, und dass die Bundesregierung schneller sichtbare Ergebnisse liefern muss. Zugleich hat er betont, dass es nicht um ein Schönreden der Lage geht, sondern um Reformen, die Deutschland wieder wirtschaftlich stärker und handlungsfähiger machen.
Für mich ist klar: Unzufriedenheit ist immer ein politischer Auftrag. Sie bedeutet aber nicht automatisch, jeden Kurs reflexartig zu verlassen. Sie bedeutet, genauer hinzuschauen: Wo kommen Entscheidungen nicht an? Wo wird nicht ausreichend erklärt? Wo müssen wir nachsteuern? Und wo müssen wir unbequeme Reformen trotzdem angehen, weil sie langfristig notwendig sind?
Der Maßstab muss sein: weniger Selbstbeschäftigung, mehr Problemlösung. Wir müssen zeigen, dass die politische Mitte konkrete Verbesserungen erreicht – bei Wirtschaftswachstum, bezahlbarer Energie, sicherer Rente, funktionierender Migration, innerer Sicherheit und Entlastung der arbeitenden Mitte.
