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Welche psychotherapeutischen Fachleute wurden bislang in Ihre Entscheidungsfindung über Ihr politisches Engagement für die psychotherapeutische Versorgung einbezogen?

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Thomas Röwekamp
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Frage von Franziska B. •

Welche psychotherapeutischen Fachleute wurden bislang in Ihre Entscheidungsfindung über Ihr politisches Engagement für die psychotherapeutische Versorgung einbezogen?

Sehr geehrter Herr Röwekamp,

mit großer Sorge verfolge ich als die möglichen Auswirkungen des Beitragsstabilisierungsgesetzes auf die psychotherapeutische Versorgung. Ihr Büro schrieb auf unsere Nachfragen, dass es keine Versorgungsverschlechterung für die Versicherten auslösen soll. Umso entscheidender ist es, dass politische Entscheidungen hier auf einer fundierten und praxisnahen Grundlage getroffen werden.

Daher möchte ich Sie herzlich bitten, folgende Fragen zu beantworten:

* Welche psychotherapeutisch tätigen Personen wurden bislang in die Entscheidungsfindung einbezogen?

* In welcher Form planen Sie, künftig die Perspektiven von praktizierenden PsychotherapeutInnen systematisch einzubinden?

Die Wissenschaft zeigt, dass sich Investition in Gesundheit wirtschaftlich rentiert. Die Praxis zeigt, dass das Gesetz den Zugang zu Psychotherapie verschlechtern wird.

Ihr Politisches Engagement für die Gesundheit der Bürger ist jetzt essentiell!

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Antwort von CDU

Sehr geehrte Frau B.,

Gesetzgebungsverfahren im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung werden im Deutschen Bundestag auf Grundlage umfangreicher Anhörungen, Stellungnahmen von Fachverbänden sowie der Zuarbeit der zuständigen Ministerien vorbereitet.

Dabei werden regelmäßig auch die Perspektiven von Praktikerinnen und Praktikern aus der medizinischen und psychotherapeutischen Versorgung über die einschlägigen Fach- und Berufsverbände einbezogen. Die konkrete Auswahl der angehörten Sachverständigen erfolgt im Rahmen des parlamentarischen Verfahrens und richtet sich nach der jeweiligen fachlichen Fragestellung.

Als Mitglied des Deutschen Bundestages und Vorsitzender des Verteidigungsausschusses bin ich selbst nicht in die konkrete Ausgestaltung einzelner gesundheitspolitischer Anhörungen eingebunden.

Grundsätzlich ist es jedoch unser Anspruch, politische Entscheidungen auf einer breiten und fachlich fundierten Grundlage zu treffen, um mögliche Auswirkungen auf die Versorgung der Patientinnen und Patienten sorgfältig zu berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Thomas Röwekamp

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