Am 29.07.2026 jährt sich das EnEG zum 50 ten Mal. Man wollte von ausländischen Energieimporten unabhängig werden, die Technik dafür existiert seit mindestens 1991. Sehen Sie aktuell Grund zum Feiern?
Hintergründe, ich bin 1959 geboren, Architekt, seit 29 J. öbuv. SV für Schäden an Gebäuden, 7 J. Lehrbeauftr., 11 J Fachgruppenleitung für Schäden an Gebäuden beim BVS und habe jede WäSchVo, ENEV, GEG bis Honorargruppe 5 oben gebaut und begutachtet. Als Hobby zeichne ich z. B. Bäume in BPläne. Ich habe mehrere erfolglose Belastungsanzeigen für WäSchutz gesammelt, die aber nie durchgesetzt werden konnten. Für vieles mit dem sich die Politik heute erfolglos beschäftigt hat, habe ich Lösungskonzepte erarbeitet und diese würden deutlich mehr Probleme lösen. Vieles liese sich sogar sehr einfach lösen. Sie kennen wahrscheinlich Stuttgart 21, Berliner Flugplatz, Elbphilharmonie. Doch kennen Sie auch Karslruhe? Als Jurist sicher, aber sicher nicht als Bauablaufstörung,denn man kann Probleme auch lösen bevor Sie akut werden. Ich bin aktuell passiv Rentner, das heißt, ich arbeite in em Berufsfeld, als öbuv SV für Gerichte, das nicht mehr gebraucht wird. Bis wann gibt es Grund zum Feiern?
Sehr geehrter Herr S.,
das EnEG hat sehr viel bewegt und auch viel dazu beigetragen, dass Energie eingespart wird. Einen Grund zu feiern gibt es aktuell nicht, denn es bleibt sehr viel zu tun mit Blick auf eine sichere und günstige Energieversorgung des Landes in der Zukunft.
Selbstverständlich kenne ich Karlsruhe. Meinen Sie in der Reihe der Großprojekte die deutlich höheren Baukosten für die Stadtbahn oder die von den Bürgern als sehr lange kritisierte Bauzeit oder gar die Ingenieursleistung des gescheiterten Thermoselect-Projekts?
Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Frei
