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Gesundheitspolitik – Warum zuerst an Leistungsabbau denken und nicht zunächst mal Strukturveränderungen schaffen?

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Thorsten Frei
CDU
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Frage von Ilona B. •

Gesundheitspolitik – Warum zuerst an Leistungsabbau denken und nicht zunächst mal Strukturveränderungen schaffen?

Das Argument, dass wir das teuerste Gesundheitssystem der Welt haben und deshalb so manche Leistung entfallen muss damit das System bezahlbar bleibt wirkt zynisch vor dem Hintergrund der jahrelangen Versäumnisse und Handlungsunfähigkeit der Politik.

Die Situation im Gesundheitswesen ist alarmierend. Ausgaben und Beiträge steigen, Wartezeiten verlängern sich, Pflegefachkräfte und Ärzte arbeiten am Limit, immer mehr Apotheken schließen. Liegt das nicht an falschen Strukturen und politischem Stillstand?

Und ist es nicht so, dass heute Versicherte Leistungen zahlen, die eigentlich der Staat finanzieren müsste, während Spitzenverdiener und Privatversicherte nicht im gleichen Maße herangezogen werden?

Andere Länder machen es besser, wie Frankreich, siehe Link Gesundheit Frankreich.

Der Anspruch der Politik muss sein, rechtzeitig und verantwortungsvoll zu handelt und für eine solide, gerechte und nachhaltige Finanzierung zu sorgen, und nicht vorher den Versicherten Zumutungen aufzudrücken.

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Antwort von CDU

Sehr geehrte Frau U.-B.,

aus meiner Sicht schließt das Eine das Andere doch gar nicht aus. Ich bin völlig bei Ihnen - wir brauchen vor allem wirksame Strukturreformen im Gesundheitssystem.

Mit freundlichen Grüßen

Thorsten Frei

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