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Im Zuge der Energiewende stellt sich zunehmend die Frage, ob zentrale Teile der Energieinfrastruktur – insbesondere die Stromnetze – stärker in öffentliche Hand gehören sollten?

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Ute Leidig
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Frage von Steffen M. •

Im Zuge der Energiewende stellt sich zunehmend die Frage, ob zentrale Teile der Energieinfrastruktur – insbesondere die Stromnetze – stärker in öffentliche Hand gehören sollten?

Stromnetze sind natürliche Monopole und gleichzeitig kritische Infrastruktur. Viele Bürger haben den Eindruck, dass private Renditeinteressen hier teilweise im Widerspruch zu langfristigen gesellschaftlichen Zielen wie Versorgungssicherheit, Netzausbau und bezahlbaren Energiepreisen stehen.

Daher meine Frage:

Können Sie sich vorstellen, die Stromnetze langfristig vollständig in öffentliche Hand zu überführen oder stärker zu vergesellschaften, um sie konsequent am Gemeinwohl auszurichten?

Aus meiner Sicht hätte ein stärker öffentlich organisiertes Netz unter anderem folgende Vorteile:

Netzausbau kann langfristig und strategisch geplant werden

Gewinne aus dem Netzbetrieb fließen der Allgemeinheit zu

bessere Koordination beim Ausbau erneuerbarer Energien

stärkere demokratische Kontrolle über kritische Infrastruktur

Mich würde interessieren, wie Ihre Position zu diesem Thema ist und welche Rolle Sie dem Staat bzw. der öffentlichen Hand beim Betrieb der Stromnetze ist.

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