| Name Absteigend sortieren | Fraktion | Stimmkreis | Stimmverhalten | |
|---|---|---|---|---|
![]() | Florian Köhler | AfD | 401 - Bamberg-Land | Dagegen gestimmt |
| | Claudia Köhler | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 123 - München-Land-Nord | Dafür gestimmt |
| | Michael Koller | FREIE WÄHLER | 112 - Berchtesgadener Land | Dagegen gestimmt |
| | Joachim Konrad | CSU | 709 - Kempten, Oberallgäu | Dagegen gestimmt |
| | Nikolaus Kraus | FREIE WÄHLER | 123 - München-Land-Nord | Nicht beteiligt |
| | Harald Kühn | CSU | 131 - Weilheim-Schongau | Dagegen gestimmt |
| | Sanne Kurz | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 107 - München-Ramersdorf | Dafür gestimmt |
| | Josef Simon Lausch | FREIE WÄHLER | 128 - Rosenheim-West | Dagegen gestimmt |
| | Eva Lettenbauer | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 706 - Donau-Ries | Nicht beteiligt |
![]() | Christian Lindinger | FREIE WÄHLER | 206 - Passau-West | Dagegen gestimmt |
| | Oskar Lipp | AfD | 115 - Eichstätt | Dagegen gestimmt |
| | Felix Locke | FREIE WÄHLER | 511 - Nürnberger Land | Dagegen gestimmt |
| | Petra Loibl | CSU | 202 - Dingolfing | Dagegen gestimmt |
| | Stefan Löw | AfD | 307 - Tirschenreuth | Dagegen gestimmt |
| | Rainer Ludwig | FREIE WÄHLER | 408 - Wunsiedel, Kulmbach | Dagegen gestimmt |
| | Roland Magerl | AfD | 308 - Weiden i.d.OPf. | Dagegen gestimmt |
| | Christoph Maier | AfD | 712 - Memmingen | Dagegen gestimmt |
| | Ferdinand Mang | AfD | 512 - Roth | Dagegen gestimmt |
| | Gerd Mannes | AfD | 707 - Günzburg | Dagegen gestimmt |
| | Fabian Mehring | FREIE WÄHLER | 704 - Augsburg-Land, Dillingen | Nicht beteiligt |
| | Johannes Meier | AfD | 505 - Ansbach-Nord | Dagegen gestimmt |
| | Harald Meußgeier | AfD | 407 - Kronach, Lichtenfels | Dagegen gestimmt |
| | Stefan Meyer | CSU | 206 - Passau-West | Dagegen gestimmt |
| | Benjamin Miskowitsch | CSU | 118 - Fürstenfeldbruck-Ost | Dagegen gestimmt |
| | Jürgen Mistol | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 305 - Regensburg-Stadt | Dafür gestimmt |
Wasserzähler verpflichtend einführen
Der Bayerische Landtag hat über einen Änderungsantrag der SPD-Fraktion zum geplanten neuen Wasserentnahmeentgelt („Wassercent“) abgestimmt. Der Antrag sah vor, dass Wasserentnahmen künftig grundsätzlich verpflichtend durch technische Messeinrichtungen, insbesondere Wasserzähler, erfasst werden müssen und bezog sich dabei auf einen Gesetzentwurf der Staatsregierung zur Änderung des Bayerischen Wassergesetzes.
Nach dem Vorschlag der SPD sollten Unternehmen, landwirtschaftliche Betriebe und andere größere Wasserentnehmer ihre tatsächlichen Entnahmemengen messen und dokumentieren. Ausnahmen sollten nur möglich sein, wenn der Einbau technisch unmöglich oder unverhältnismäßig teuer wäre. In solchen Fällen sollte ein nachvollziehbares Ersatzverfahren verwendet werden. Die SPD begründete den Antrag damit, dass das geplante Wasserentnahmeentgelt nur dann „gerecht, fair, einfach und nachhaltig“ erhoben werden könne, wenn die tatsächliche Wassermenge gemessen werde. Außerdem verwies die SPD darauf, dass private Haushalte ihren Wasserverbrauch bereits seit Langem über Wasserzähler abrechnen. Für größere gewerbliche oder landwirtschaftliche Entnehmer solle deshalb derselbe Grundsatz gelten. Zudem könnten genaue Messungen helfen, Wasserressourcen besser zu überwachen und nachhaltiger zu bewirtschaften.
Der Änderungsantrag wurde mit 126 Gegenstimmen abgelehnt. 37 Abgeordnete stimmten dafür, Enthaltungen gab es keine.
Ebenfalls namentlich abgestimmt wurde über einen Änderungsantrag der SPD-Fraktion zur Sicherstellung der öffentlichen Wasserversorgung. Demnach sollen Wasserentnahmem zum Zweck der öffentlichen Trinkwasserversorgung Vorrang vor Entnahmen für andere Zwecke haben. Dieser Änderungsantrag wurde mit 14 Ja-Stimmen zu 149 Nein-Stimmen abgelehnt.
