(...) Gleichzeitig muss es möglich sein, den Beruf auszuüben, im Besonderen, wenn es sich um Arbeitszeiten handelt, die über die Zeiten von 7-16 Uhr hinaus gehen. Die Frage dabei ist ja nun, wenn das Wohl des Kindes im Mittelpunkt stehen soll, warum wir es in Deutschland nicht schaffen für Mütter - oder Väter, vor allem Alleinerziehende, Arbeitsbedingungen zu schaffen, die zeitlich so liegen, dass die Eltern sich um die Kinder kümmern können. (...)
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(...) In den einzelnen Regionen wollen wir gemeinschaftliches Leben fördern, z.B. in Wohnvierteln oder Gemeinden, wo Kinder wieder gemeinschaftlich miteinander aufwachsen können. Die Betreuung regeln die Eltern selbstbestimmt unter sich. (...)
(...) Sie legen die Betreuungszeiten eigenständig fest. Wir wollen aber, dass der Bund die Kommunen finanziell so ausstattet, dass diese die Kinderbetreuung in den Randzeiten ausbauen können. (...)
(...) Vielmehr halte ich die jetzige gerichtlich angeordnete Praxis für viele Eltern - einer betreut und der andere zahlt - für unvereinbar mit liberalen Prinzipen. Eltern, die gleichberechtigt Verantwortung für ihr Kind übernehmen wollen, sollen das auch können. In der Praxis ist das Wechselmodell aber unter Umständen nicht anwendbar, beispielsweise wenn eine zu große Distanz zwischen den jeweiligen Wohnorten der Eltern den geregelten Schulbesuch des Kindes unmöglich macht. (...)
(...) Wir sehen in unserem Wahlprogramm das Modell der Doppelresidenz als gesetzlichen Regelfall vor. Wie dies im einzelnen sodann umzusetzen sein wird ist Sache der Ministerien. (...)