(...) Wir Freien Demokraten sprechen uns klar für die Legalisierung von Eizellspenden sowie die nicht kommerzielle Leihmutterschaft aus. Wir sind überzeugt, dass das Kindeswohl von der Liebe innerhalb des Elternhauses abhängt und nicht von der Art der Zeugung. (...)
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(...) Generell fordert DIE LINKE eine Solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung, die die Kosten für sämtliche medizinisch sinnvollen und nützlichen Maßnahmen übernimmt. Wahltarife, die nur einigen wenigen Versicherten zugutekommen, haben nach den Vorstellungen der LINKEN als wettbewerbliche Elemente bei den Gesetzlichen Krankenkassen im Prinzip nichts zu suchen. Denn nach unseren Vorstellungen sollten unnötige oder unnütze Behandlungen gar nicht bzw. (...)
(...) Soweit ich Ihre Frage aber überblicken kann, sehe ich die Situation etwas anders. Bei der angepeilten Steigerung der Organspenden geht es ja keineswegs darum, diese für jedes Leiden als Wunderheilung anzubieten. Wir wollen dafür sorgen, dass die Menschen, die auf einer Warteliste für ein Spendenorgan stehen, weil es für sie überlebenswichtig ist, auch eines erhalten können. (...)
(...) ich denke, es ist in unser aller Interesse, das sich medizinische Therapien kontinuierlich weiterentwickeln, um Krankheiten zu heilen und Leid zu lindern. Auch die Organspende bedeutet für viele Patienten und deren Familien eine Chance auf Leben. Leider ist die Bereitschaft vieler Menschen, sich für eine Organspende auszusprechen, wesentlich geringer, als die Anzahl der Patienten, deren Leben von einem gespendeten Organ abhängt. (...)
(...) Hinsichtlich der Streichung des Wahltarifs möchte ich auf die Begründung zum Gesetzentwurf verweisen: Die Streichung des Wahltarifs zur Übernahme der Kosten für Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen ist auf die zu geringe Nachfrage zurückzuführen. Im Jahresdurchschnitt 2017 waren nur 562 Versicherte in diese Wahltarife eingeschrieben. (...)
(...) der von Ihnen zitierte Artikel im Spiegel ist in dem Punkt leider etwas zu allgemein gehalten. Das was Minister Spahn als mögliche Kassenleistung zur Diskussion gestellt hatte, ist keine Fettabsaugung aus ästhetischen Gründen, sondern die Behandlung eines Lipödems, einer krankhaften Ansammlung von Fettgewebe in Hüften und Oberschenkeln. Davon sind beinahe ausschließlich Frauen betroffen. (...)