Wie verarbeiten Sie das Budapester Memorandum, Lawrows Handelsblattinterview 2005 und Putins Beglückwünschung der Balten zum Nato Beitritt im Bezug zur aktuellen Haltung der BSW?
Ihre Partei hält eine Position die an Tatsachen scheitert:
1991 gab es den Warschauer Pakt, z. Z d. dt. Wiedervereinigung war die NATO Expansion in Osteruopa kein Thema: https://www.zdf.de/video/magazine/kontext-102/kontext-interview-gorbatschow-russland-100
Lawrow stellte klar dass UA und Georgien selber über Bündnisse entscheiden: https://www.handelsblatt.com/politik/international/geopolitik-nato-erweiterung-die-maer-vom-vertragsbruch-gegenueber-moskau-/28056884.html
Putins Reaktion auf Beitritt baltischer Staaten zur NATO: https://www.nzz.ch/article7MCP5-ld.181764
Allgemein und am Rande als Kontext:
Alle Behauptungen der BSW nahestehenden Frau Krone-Schmalz waren Gegenstand eines von ihr angestrengten Verfahrens gegen eine Historikerin, das zum einen in einer juristischen Niederlage mündete (Az. 28 O 355/22 ), aber diese Haltung wird vom BSW immer noch aufrecht erhalten ohne sachlich Antwort auf wiederlegende Fakten.
Als BSW geht es uns keineswegs darum, historische Fakten zu leugnen, sondern sie in den Gesamtzusammenhang der europäischen Sicherheitsarchitektur einzuordnen. Das BSW plädiert nicht für eine Rechtfertigung von Krieg, sondern für die Rückkehr zu einer realistischen Diplomatie. Wir müssen die Kette der Fehlentscheidungen auf beiden Seiten anerkennen, um zu einer dauerhaften Friedensordnung in Europa zurückzufinden.
Weitere Aufrüstungen sind mit Sicherheit der falsche Weg!
Diplomatie und Dialog sind der wichtigste Schritt!
Möglicherweise ergibt sich ja aktuell ein neues Fenster.
