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Sind Sie bereit, sich aktiv für Kinder und Jugendliche im Hinblick auf ein Social-Media-Verbot sowie ein Handyverbot an den Schulen einzusetzen?

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Anna Aeikens
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Frage von Nicole S. •

Sind Sie bereit, sich aktiv für Kinder und Jugendliche im Hinblick auf ein Social-Media-Verbot sowie ein Handyverbot an den Schulen einzusetzen?

Sehr geehrte Frau Aeikens,

ich habe eine 13-jährige Tochter und kämpfe seit mehr als 1 Jahr gegen die Forderung meines Kindes nach einer freien Social-Media-Nutzung an. Aufgrund meiner Vorbehalte hatte ich dies zuvor verweigert, musste jedoch aufgrund permanenter Konflikte nachgeben. Nun musste ich leider feststellen, dass durch männliche Nutzer wiederholt Kontaktversuche i. V. m. sexuellen Anspielungen erfolgt sind. Daneben findet ein enormer Medienkonsum durch meine Tochter statt, der zu einem ausufernden Güterkonsum und zu einem falschen Selbstbild führt. Auch Selbstverletzungen sind schon Teil ihres jungen Lebens geworden.

Als Mutter fühle ich mich ohnmächtig, da die Social-Media-Nutzung von Kindern und Jugendlichen in der Gesellschaft alltäglich geworden ist.

Diesbezüglich erwarte ich ein politisches Signal und umgehendes Handeln, auch wenn eine Durchsetzbarkeit schwierig erscheint. Nehmen Sie die Medienkonzerne in die Verantwortung und lassen Sie bitte nicht die Eltern allein!

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Antwort von CDU

Sehr geehrte Frau S.

haben Sie vielen Dank für Ihre Zuschrift und sehr persönlichen Schilderungen zum Thema Social-Media-Verbot für Jugendliche. 

Als CDU/CSU-Bundestagsfraktion sind wir der Überzeugung, dass Soziale Medien erhebliche Risiken für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendliche bergen können. Auch können viele von ihnen Gefahren wie Cybermobbing oder Datenschutzfragen nicht ausreichend einschätzen, weshalb der Staat stärker eingreifen sollte. Diese Grundsatzentscheidung wurde bereits auf dem CDU-Bundesparteitag im Februar 2026 getroffen. 

Aktuell erarbeitet die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ein Positionspapier, in dem verschiedene Vorschläge für konkrete Maßnahmen gebündelt werden. Allerdings kann ich dem inhaltlichen Ergebnis der Beratungen an dieser Stelle nicht vorgreifen. 

Zudem wird die von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ demnächst ihre Ergebnisse und Handlungsempfehlungen an Bundesfamilienministerin Prien übergeben. Die Empfehlungen der Kommission werden in die weiteren Beratungen einfließen. 

Für ein Verbot von Handys an Schulen liegt die Zuständigkeit bei den Ländern bzw. - je nach Bundesland - auch bei den Schulen.  

Mit freundlichen Grüßen 

Anna Aeikens, MdB 

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