Warum sollte ich als Jugendlicher Ihrer Meinung nach die SPD bei den kommenden Wahlen wählen?
Sehr geehrte Frau Heinrich,
ich werde innerhalb der nächsten Monate 18 Jahre alt und somit wahlberechtigt. In der Schule beschäftige mich zurzeit mit unserem politischen System in Deutschland und den Parteien und deren Forderungen. Als Unterrichtsauftrag gab es die Aufgabe, Fragen, die uns beschäftigen, an Abgeordnete unserer Wahl zu stellen. Deshalb möchte ich von Ihnen wissen, warum ich Ihrer Meinung nach die SPD bei den kommenden Wahlen wählen sollte.
Vielen Dank im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Sehr geehrter Herr W.,
die SPD steht vor allem dafür, dass alle Kinder und Jugendliche möglichst die gleichen Chancen bekommen. Leider gibt es in Deutschland hinsichtlich der Chancengleichheit noch immer einen Missstand: Das Aufstiegsversprechen durch Bildung gilt bei uns nicht für alle jungen Menschen in gleicher Weise. Die Chancen der Kinder hängen viel zu stark vom Geldbeutel der Eltern ab, auch der Wohnort und die Bildung der Eltern spielen eine Rolle.
Das zu durchbrechen ist deswegen nicht ganz einfach, weil für die Bildung die Bundesländer zuständig sind und es deswegen praktisch 16 verschiedene Bildungssysteme gibt. Die SPD hat deswegen dafür gesorgt, dass der Bund die Länder mit vielen Milliarden Euro unterstützt. Aus den letzten Jahren sei hier nur genannt: Investitionen in die frühkindliche Bildung (Kitas), das Startchancenprogramm insbesondere für Grundschulen und der Digitalpakt Schule für mehr Digitalisierung an den Schulen. Außerdem braucht es eine schnelle Reform des BAföG (für Studierende) und Inklusion für Kinder und Jugendliche mit Behinderung.
Wenn Sie das im Einzelnen interessiert, schauen Sie doch mal in das SPD-Parteiprogramm auf www.spd.de. Und falls Sie mal bei Ihnen vor Ort Kontakt mit einer oder einem SPD-Bundestagsabgeordneten aufnehmen oder bei einer Bürger_innensprechstunde vorbei sehen wollen, kann ich Ihnen empfehlen, sich einmal mit Dr. Nina Scheer oder Tim Klüssendorf in Verbindung zu setzen.
Mit freundlichen Grüßen
Gabriela Heinrich
