Werden Sie sich für den Erhalt der einjährigen steuerlichen Haltefrist für Krypto-Assets einsetzen, um langfristige private Altersvorsorge nicht gegenüber spekulativem Trading zu benachteiligen?
Sehr geehrter Herr Abgeordneter Hopp,
die aktuelle Haltefrist trennt verlässlich langfristiges Sparen von kurzfristiger Spekulation. Pläne, diese Frist abzuschaffen und durch eine Pauschalbesteuerung zu ersetzen, setzen jedoch völlig falsche Anreize: Sie belohnen Krypto-Trading und bestrafen den langfristigen Vermögensaufbau.
Dies widerspricht der Rentenpolitik der Bundesregierung. Angesichts des demografischen Wandels müssen Bürger privat vorsorgen. Wenn der Staat die Möglichkeit nimmt, steuerlich gefördert in alternative Assets wie Bitcoin zu sparen, konterkariert er diese Eigenvorsorge.
Wie positionieren Sie sich dazu? Für einen Austausch stehe ich gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan H.
Vielen Dank für Ihre Nachricht.
Die steuerliche Behandlung von Krypto-Assets fällt in die Zuständigkeit des Bundesgesetzgebers.
Unabhängig davon halte ich die derzeit geltende einjährige Haltefrist für ein sinnvolles Instrument, da sie langfristigen Vermögensaufbau begünstigt und sich von kurzfristiger Spekulation abgrenzt.
Vielen Dank für Ihre Anregungen und Ihr Engagement.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Gerhard Hopp, MdL
