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Wie stehen sie , persönlich, zu den Einschnitten ins Sozialsystem, und damit einer weiteren fortschreitenden anti Solidarität der Gesellschaft, so wie der nicht Beteiligung von Beamten und Politikern.

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Jan Matzoll
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Frage von Gerd P. •

Wie stehen sie , persönlich, zu den Einschnitten ins Sozialsystem, und damit einer weiteren fortschreitenden anti Solidarität der Gesellschaft, so wie der nicht Beteiligung von Beamten und Politikern.

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Antwort von BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

Danke für die Frage! Unsere Sozialsysteme haben ohne Zweifel Reformbedarf. Schon allein deswegen, weil sich unsere Gesellschaft und die Arbeitswelt verändern. Für mich ist aber entscheidend, in welche Richtung wir sie reformieren.

Reformen dürfen nicht dazu führen, dass Solidarität immer weiter abgebaut wird und sich eine Zwei-Klassen-Gesellschaft weiter verfestigt. Im Gegenteil: Unser Ziel muss sein, Solidarität zu stärken, echte Chancengleichheit zu schaffen und soziale Sicherheit verlässlich zu gewährleisten.

Dazu gehört für mich auch, bestehende Sondersysteme zu hinterfragen. Ich halte es für richtig, dass perspektivisch alle in die gemeinsamen sozialen Sicherungssysteme einzahlen – auch Beamt*innen und Politiker*innen. Ein solidarisches System funktioniert am besten, wenn sich möglichst alle daran beteiligen.


 


 


 

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