Sehr geehrter Herr Peick,werden die öffentlichen Dienstgeber ab sofort Rücklagen für die zukünftigen Beamtenpensionen bilden?MfG Patrik B.
Die Rentenkommission gibt als Empfehlung an daß die öffentlichen Dienstgeber Rücklagen bilden müssen um die zukünftigen Pensionslasten der Beamten zu schultern.Zitat:Außerdem sollten sich Bund und Länder verpflichten ... ausreichende Rücklagen für die späteren Pensionen zu schaffen.
Empfehlung 23 https://www.bundesregierung.de/resource/blob/975228/2444780/0fcbf810775351c64007ee6cb2c7cad9/2026-06-24-bericht-alterssicherungskommission-data.pdf?download=1
Wie finanzieren die Dienstgeber einerseits die milliardenschweren aktuellen Pensionslasten und zusätzlich die Milliarden an Rücklagen für zukünftige Pensionslasten?
https://www.ardmediathek.de/video/plusminus/beamtenpensionen-sprengen-landeskassen/ard/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3BsdXNtaW51cy8yNzhmZmQ2MS01NzI4LTQ1YjItOWU2Mi03NTdhZmJlZDdkODM
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/pascal-reddig/fragen-antworten/sehr-geehrter-herr-reddig-wie-hoch-sind-die-belastungen-der-oeffentlichen-haushalte-aufgrund-der
Sehr geehrter Herr B.,
die Bundesregierung hat angekündigt die Vorschläge der Alterssicherungskommission umzusetzen. Aber solange noch kein Gesetzesentwurf vorliegt, ist die konkrete Umsetzung in vielen Punkten noch offen. Die im Vorschlag 23 enthaltene Forderung, ausreichen Rücklagen für spätere Pensionäre zu bilden, bezweckt einen finanziellen Fehlanreiz für Verbeamtungen aufzulösen. Denn aktuell lässt sich durch Verbeamtungen der Arbeitgeberanteil für die Rentenversicherung sparen, was sich aber später mit höheren Kosten für Pensionszahlungen rächt. Der Vorschlag der Rentenkommission versucht hier einen Gleichklang zu erzeugen und die tatsächlichen Kosten der Pension analog zur gesetzlichen Rentenversicherung darzustellen. Das begrüße ich ausdrücklich.
Mit freundlichen Grüßen
Jens Peick
