Fragen und Antworten

Bundestag Wahl 2017
Marion Schneider Wk191
Frage an
Marion Schneider
Einzelbewerbung

Befürworten Sie die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens? Warum würden Sie es ablehnen und warum befürworten?

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
20. August 2017

(...) Der Markt, Angebot und Nachfrage, sollten weiterhin wichtige Orientierungen geben und nicht ausgeschaltet werden. Deshalb sehe ich in dem bedingungslosen Grundeinkommen keine Lösung. Die Produktion von Gütern und Dienstleistungen würde nicht mehr an das Einkommen gekoppelt sein und die Volkswirtschaft sich abwärts entwickeln. (...)

Bundestag Wahl 2017
Marion Schneider Wk191
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Marion Schneider
Einzelbewerbung

Das DIW empfiehlt zur Steuerentlastung der Bürger eine Senkung der Mehrwertsteuer, weil davon auch Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen profitieren würden.

Wirtschaft
02. August 2017

(...) eine Senkung der Mehrwertsteuer ist sinnvoll und wird Einkommen und Kaufkraft der Bevölkerung stärken. Es ist ein wichtiges Signal gerade an die Geringverdienenden, dass die Politik ihre Situation ernst nimmt. (...)

Bundestag Wahl 2017
Marion Schneider Wk191
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Marion Schneider
Einzelbewerbung

Wie lange soll noch debattiert werden, bis eine gesetzliche Vorgabe einer Mindestbesetzung in der Pflege zum Tragen kommt? (...)

Gesundheit
26. Juli 2017

(...) Auch das Problem der niedrigen Renten ist in meinen Gesprächen mit den Bürgern vielfach angesprochen worden. Die Erörterung von Lösungen sollte das Thema Bedingungsloses Grundeinkommen einschließen. Dieses wiederum bewirkt, dass auch viele andere Fragen wie die Veränderung des Steuersystems, die Abschaffung von Hartz 4, aber auch die Regulierung der Finanzmärkte und Rüstungsausgaben bedacht werden müssen, um eine solche Reform erfolgreich zu machen. (...)

Über Marion Schneider

Ausgeübte Tätigkeit
Unternehmerin
Berufliche Qualifikation
Historikerin und Germanistin mit Staatsexamen
Geburtsjahr
1956

Marion Schneider schreibt über sich selbst:

Marion Schneider Wk191

Warum ich kandidiere: weil ich davon überzeugt bin, dass wir Bürgerinnen und Bürger mehr unmittelbar Einfluss auf Entscheidungen, die unser Leben und unser Land betreffen, nehmen müssen. Ich bin in keiner Partei und keinen Parteibeschlüssen oder Fraktionszwängen unterworfen, sondern bin als Abgeordnete ausschließlich dem Anliegen meiner Wählerinnen und Wählern und meinem Gewissen verpflichtet - so, wie es Artikel 38 des Grundgesetzes verlangt.
Wer ich bin: ich lebe in Bad Sulza und habe dort gemeinsam mit meinem Mann Klaus-Dieter Böhm und vielen engagierten Kollegen und Mitarbeitern die „Toskanaworld“ geschaffen. Dazu gehört die Toskana Therme und das Hotel an der Therme, die Rehabilitationsklinik in Bad Sulza, das Hotel Resort Auerstedt mit der Moloca und dem Weidenrutenpalast. Inzwischen ein beliebtes Ausflugs- und Übernachtungsziel in der Region. Thermen und Hotels der „Toskanaworld“ gibt es inzwischen auch in Bad Schandau und Bad Orb. Ganz angekommen und angenommen als Thüringerin fühle ich mich, seit ich 2006 als „Unternehmerin des Jahres“ im Kreis Weimarer Land ausgezeichnet wurde.
Die ersten 18 Jahre meines Lebens verbrachte ich in einem kleinen Dorf im hessischen Vogelsberg. Ich war dort das erste Mädchen, das ein Gymnasium besuchte und die erste in unserer Familie, die das Abitur machte und studierte. 1973 war für mich ein entscheidendes Jahr, denn ich erfuhr, dass der Putsch in Chile mit Beteiligung deutscher Politiker und Unternehmen durchgeführt worden war. Ich begann, mich für Poltik zu interessieren und beschloss, mehr über den Zusammenhang von Wirtschaftsinteressen, Politik und Menschenwürde zu erfahren.1975 begann ich ein Studium der Geschichte. Seitdem engagiere ich mich lokal und international in sozialen, wirtschaftlichen und gemeinnützigen Projekten und Vereinen und Verbänden.
Meine langjährige Erfahrung als Unternehmerin - seit 1983 bin ich bereits verantwortlich in der Wirtschaft tätig - machen mich sicher, die Interessen der Bürger vertreten zu können. Ich habe bereits viele brenzlige Situationen gemeistert und in meinem Berufsleben vor allem gelernt, die unterschiedlichsten Interessen an einen Tisch zu bringen. Dies ist auch das Hauptmotto meiner Wahlkampagne: der Dialog, das Gespräch miteinander. Dieses sichert den Frieden und bringt die besten Ergebnisse. Meine Fähigkeiten kann und möchte ich nun über die Parteigrenzen und über die Regionen hinweg einbringen.
Marion Schneider

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Kandidaturen und Mandate

Kandidatin Bundestag Wahl 2017

Angetreten für: Einzelbewerbung
Wahlkreis
Jena – Sömmerda – Weimarer Land I
Wahlkreisergebnis
1,00 %

Politische Ziele

# Für Reformen Demokratie beginnt dort, wo wir leben. Bürgerbeteiligung verwirklicht Ideen und Reformen nachhaltig. Transparenz, Kontrolle und Parteiunabhängigkeitsind notwendig, um den Staat und seine Verwaltung zu Partnern der Bürger zu machen. Dafür stehe ich, unterstützt von Bürgerkomitees vor Ort. # Für Frieden Die NATO hat sich von einem Verteidigungs- zu einem Angriffsbündnis verwandelt. Deutschland muss zu dem im Grundgesetz festgelegten Friedensauftrag zurückkehren: keine Waffen in Kriegsgebiete und an Diktaturen, Umwandlung von Waffenproduktionen in friedliche Industrien, keine Atomwaffen in und keine Drohnentötungen aus Deutschland und keine deutschen Truppen in kriegerischen Auslandseinsätzen. In meiner täglichen Arbeit stehe ich für eine Überwindung des Freund-Feind-Macht-Denkens und setze mich für die wissenschaftlich fundierte Beschränkung der Gewalt in den Medien ein. Der Dialog über gewaltfreie Kommunikation muss wesentlicher Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens werden. # Für Wohlstand Investitionen in Bildung und Wissenschaft sind die entscheidende Grundlage für unseren künftigen Wohlstand. Ich unterstütze die Regulierung der Finanzmärkte und die Senkung der Rüstungsausgaben, die uns die dazu nötigen finanziellen Mittel verschaffen. Mehr Effizienz in der Arbeit der öffentlichen Verwaltung durch Bürokratieabbau senkt deren Kosten. Mein Ziel ist es, die Handels- und Investitionspolitik der kleinen und mittleren Unternehmen zu stärken und die Macht der Konzerne und Monopole nachhaltig zu beschränken und zu kontrollieren. Wir brauchen Steuersenkungen für die Geringverdienerund den Mittelstand zur Stärkung der Kaufkraft und Eigenverantwortung. # Für Neues Das jetzt geltende Grundgesetz war nicht als Dauerlösung gedacht. Der letzte Artikel 146 besagt, dass das deutsche Volk in freier Entscheidung eine Verfassung beschließen soll. Die Zeit dafür ist nun gekommen. Deutschland braucht neben der repräsentativen die direkte Demokratie mit Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheiden. Ein Gesetzentwurf dafür ist bereits entwickelt: www.mehr-demokratie.de Deutschland ist das einzige europäische Land, in dem seit Ende des zweiten Weltkriegs noch nie ein Volksentscheid auf nationaler Ebene durchgeführt wurde. Die erste gut vorbereitete Volksabstimmung, für die ich mich einsetzen werde, ist die über ein einheitliches Bildungssystem bester Qualität und Veränderungsoffenheit. # Für Natur Um das Artensterben in der Natur und die Uniformierung der Gesellschaft zu stoppen, müssen wir die regionale Wirtschaft, Landwirtschaft, Infrastruktur und Kultur stärken. Die Förderung der regionalen Energiegewinnung und die Vernetzung der regionalen Akteure gehört für mich unbedingt dazu. Der ländliche Raum ist neu zu entdecken, die Standards von Natur- und Verbraucherschutz müssen weiterentwickelt statt beschränkt werden. # Für Gesundheit Unser Gesundheitssystem ist eines der besten der Welt. Durch die Einführung der Fallpauschalen droht es nun, seine Menschlichkeit zu verlieren. Jede Klinik bekommt für eine bestimmte Behandlung das gleiche Geld. Schafft sie es, die Behandlung billiger zu machen, erwirtschaftet sie Gewinn. Auch werden nun Behandlungen durchgeführt, die nicht nötig sind und nötige unterlassen, weil sie zu wenig Gewinn bringen. Dieser Prozess, der auch in anderen Branchen stattfindet, führt zu einer extremen Ausbeutung von Mensch und Natur, die so nicht unbeschränkt weitergehen kann. Die soziale, ökologische und kulturelle Verantwortung muss neben dem jetzt geltenden reinen Profistreben verbindlich etabliert werden. Persönlich werde ich mich für den Schutz von Familien, Kindern, Alleinerziehenden, berufstätigen Frauen und sozial Schwachen wie anderen Hilfsbedürftigen einsetzen, da dies für die Stärkung unseres Gemeinwesens von besonderer Bedeutung ist.