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Wie stehen Sie und die ÖDP zur der Querdenken-Bewegung, die in Baden Württemberg entstanden ist und in Stuttgart große Proteste gegen die Coronapolitik von Bund und Land machte?

Matthias Dietrich, Bewerber der ÖDP im Wahlkreis 42 Pforzheim
Matthias Dietrich
ÖDP
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Frage von Felix S. •

Wie stehen Sie und die ÖDP zur der Querdenken-Bewegung, die in Baden Württemberg entstanden ist und in Stuttgart große Proteste gegen die Coronapolitik von Bund und Land machte?

Wie ist die ÖDP mit Querdenkern in den eigenen Reihen umgegangen?

https://www.sueddeutsche.de/bayern/bayern-oedp-corona-querdenker-1.5512609?reduced=true

Haben Sie mitbekommen dass der damalige Bundesvorsitzende Christian Rechholz der ÖDP privat auf Twitter wie ein Querdenker auftrat? War das Thema auf Parteitagen?

https://x.com/Rechi199/with_replies

Es folgten ihm so viele ÖDP-Seiten dass dies in der ÖDP bekannt sein musste.

Sind Sie der Auffassung dass ein Impf-Antigen durch modifizierte RNA im menschlichen Körper umweltfreundlicher hergestellt werden kann, als ein Impfantigen aus einem industriellen Produktionsprozess?

Was ist der besondere Beitrag der ÖDP zur Coronapolitik? Was hätte die ÖDP mitgetragen & welche eigenen Akzente hätte die ÖDP gesetzt, die Sie bei anderen Parteien vermisst haben?

Waren Sie von den Corona-Maßnahmen betroffen & wie sind Sie damit umgegangen, was war gut und was sollte man künftig anders machen?

Was würden Sie denen sagen die Schutzmaßnahmen ablehnten?

Matthias Dietrich, Bewerber der ÖDP im Wahlkreis 42 Pforzheim
Antwort von ÖDP

Der Umgang mit "Querdenkern" war Thema auf Parteitagen und es ging ein Riss durch die Partei. Das Thema war hochemotional und die Meinungen waren nicht einheitlich. Insofern war die Position von Christian Rechholz nicht die maßgebliche Stimme. Ich persönlich habe den Eindruck gehabt, dass die offizielle Parteilinie durchaus sachlich und differenziert war und Christian Rechholz sich um eine "evidenzbasierte" Position bemühte. Ich habe ihn nicht als "Querdenker" empfunden, kenne aber nicht alle seine Äußerungen. 

Überhaupt war das Feld der als "Querdenker" titulierten Kritiker der Corona-Maßnahmen nicht einheitlich. Es gab ernst zu nehmende Kritiker, aber auch unverantwortliche Corona-Leugner. Angesichts der fehlenen Erfahrungen mit der Pandemie war auch ich bezüglich des richtigen Umgangs mit ihr unsicher. Manche Maßnahmen habe ich als richtig empfunden, manche als überzogen. Und nachträglich haben sich manche Maßnahmen als richtig herausgestellt, manche als fragwürdig bzw. falsch. In meinem privaten und beruflichen Umfeld sind Manche schwer erkrankt, Andere - auch ich selbst - haben die Corona-Zeit unbeschadet überstanden. Die Gründe dafür waren oft nicht zu erkennen. Insofern bin ich ein Verfechter einer sachlichen und differenzierten Einstellung gegenüber den ergriffenen Maßnahmen.

Die angedachte Impfpflicht fand ich falsch, weil eine geimpfte Person weiterhin Krankheitsüberträger sein konnten. Auch die Schulen und Universitäten betreffenden Maßnahmen haben offensichtlich bei jungen Menschen psychische Schäden hinterlassen, weshalb sie einzeln besonders sorgfältig auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen sind.

Bezüglich des Impf-Antigens kenne ich mich nicht aus.

Denen, die Schutzmaßnahmen ablehnten, würde ich antworten, dass es durchaus bestimmter Schutzmaßnahmen bedurfte. Insbesondere vulnerable Menschengruppen wie z. B. Alte oder Menschen mit Vorerkrankungen galt es zu schützen.

 

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