Frage an Ulrich Singer bezüglich Innere Sicherheit

Ulrich Singer
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Frage an Ulrich Singer von Dieter M. bezüglich Innere Sicherheit

Warum distanziert sich die AfD nicht eindeutig von Rechtsradikalen, sondern sucht die Nähe zu diesem Klientel?

Frage von Dieter M. am
Ulrich Singer
Antwort vom
Zeit bis zur Antwort: 3 Tage 23 Stunden

Sehr geehrter Herr Möhle,

vielen Dank für Ihre Frage. Es ist eine grob unrichtige und unsachliche Unterstellung, dass die AfD die Nähe zu Rechtsradikalen suchen würde, die ich auf das schärfste zurückweise. Wir sind eine weltoffene und tolerante Partei aus der Mitte der Gesellschaft und haben mit Rechtsextremismus nichts zu tun. Die AfD distanziert sich wie keine andere Partei von Extremismus in jeder Form. Wir sprechen uns deutlich gegen rechtsextremes Gedankengut, Linksextremismus, aber auch gegen den Islamismus aus.  Bei der Aufnahme von Neumitgliedern finden umfangreiche Prüfungen statt. Wie haben in einer viele Seiten umfassenden Unvereinbarkeitsliste extreme und extremistische Organisationen zusammengestellt.  Wer Mitglied einer dieser Organisationen ist, wird nicht in die AfD aufgenommen.  Außerdem finden aufwendige Aufnahmegespräche statt, um die abzuklären, ob ein potentielles Neumitglied extremistische und damit mit der AfD nicht vereinbare Anschauungen vertritt. 

Diverse Altparteien waren nicht so zimperlich wie wir und haben sogar ehemalige Mitglieder der NSDAP Mitglieder aufgenommen. Eine gute Übersicht finden Sie z.B. unter folgendem Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ehemaliger_NSDAP-Mitglieder,_die_nach_Mai_1945_politisch_t%C3%A4tig_waren

Tatsächlich ist es so, dass sich die AfD für die Einhaltung des geltenden Rechts und des Grundgesetzes stark macht.  Daher sind wir extrem populär, aber bestimmt keine Rechtspopulisten.  Wir sind nicht extrem rechts, sondern haben extrem recht mit unseren sachlich und rechtlich fundierten Aussagen. 

Anstatt Fehler in der Politik der letzten Jahre einzugestehen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen versucht man die AfD in unzulässiger Weise in eine rechte Ecke zu stelle, weil man sich nicht mit unseren Sachargumenten auseinandersetzen möchte.

"Wir erleben es doch in vielen sachpolitischen Diskussionen:  Kaum einer kann sich doch verkneifen, uns in der Zuwanderungsdiskussion sofort in eine rechte Ecke zu stellen.  (...) Man muss natürlich darüber sprechen, dass es den Missbrauch des Asylrechts gibt.  Man muss natürlich sagen:  Die Folge können nur Steuerung und Begrenzung von Zuwanderung sein. Alles andere wird in der Bevölkerung keine Akzeptanz finden." So sprach Frau Angela Merkel noch auf dem 17. Parteitag der CDU Deutschlands am 1.–2. Dezember 2003 in Leipzig.  Das war natürlich noch bevor die CDU ihre klassichen Werte und konservativen Ideale vollständig aufgegeben und ihren Linksruck vollzogen hatte.

Da die AfD in diesem Punkt die klassischen Positionen der CSU / CDU übernommen hat, erleben wir nun die gleichen unzulässigen Bemühungen, uns in eine rechte Ecke zu stellen. 

Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Singer
2. Stellv. Vorsitzender der AfD, Kreisverband Nordschwabaen
Direktkandidat für den Bayerischen Landtag, Stimmkreis 706 (Donau-Ries)

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