(...) Befristungen ohne sachlichen Grund, Leiharbeit und den Missbrauch von Werkverträgen wollen wir beenden. Zudem ist eine Erhöhung des Mindestlohns erforderlich um Altersarmut zu verhindern, nur wer 45 Jahre Vollzeit arbeitet und einen Stundenlohn von 12 Euro erhält bekommt eine Rente über Grundsicherung. DIE LINKE streitet auch für eine solidarische Mindestrente. (...)
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(...) Auch für jene Bürgerinnen und Bürger, die (zeitweise) wenig verdient, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt haben, arbeitslos oder dauerhaft erkrankt waren. Wer über viele Jahrzehnte für das Alter vorsorgt, braucht und will die Sicherheit, dass sich Beiträge im Alter auch auszahlen. Deshalb sollte das Rentenniveau nicht weiter sinken. (...)
(...) die SPD hat ein umfangreiches Steuerkonzept vorgelegt, das unsere Vorschläge für die zukünftige Steuerpolitik beinhaltet. Dort haben wir auch klargestellt: Wir wollen Einkommen aus Arbeit und Kapital wieder gleich besteuern, indem wir die Abgeltungsteuer abschaffen. (...)
(...) Als SPD haben wir daher die Bekämpfung des Missbrauchs von Leiharbeit und Werkverträgen im Koalitionsvertrag festgeschrieben und erfolgreich umgesetzt. Damit gibt es klare Regeln für Leiharbeit und Werkverträge. (...)
(...) Die Weiterentwicklung der Rente nach 2030 soll in einem partei- und fraktionsübergreifenden gesellschaftlichen Konsens unter Einbeziehung der Tarifpartner geregelt werden. Zu diesem Zweck setzen wir eine Rentenkommission ein, die bis Ende 2019 Vorschläge erarbeiten soll. (...)
(...) der Mindestlohn ist erst einmal eine Lohnuntergrenze, aber natürlich kein guter Lohn. Ich persönlich habe lange für ihn gekämpft. (...)