Just-in-time-Produktion hat sich auch in der Pandemie bei Masken und Medikamenten als ein riesiges Problem dargestellt. Zumal diese Produktionsweise auch ökologisch bedenklich ist, da es die Warenlager quasi auf die Straße verlagert.
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Ich kämpfe dafür, dass die Auslagerung von Produktionsschritten an die Zustimmung von Beschäftigten bzw. Betriebsräten geknüpft wird und Konzerne dazu verpflichtet werden, die Einhaltung von Menschenrechten über die komplette Liefer- und Wertschöpfungskette zu garantieren.
Die Corona-Krise hat gezeigt, dass Lieferketten robuster sein müssen. Viele Unternehmen reagieren darauf bereits mit mehr Lagerhaltung und Diversifizierung der Lieferkette. Bei den aktuellen Engpässen bei der Versorgung mit Halbleitern in der Automobilindustrie geht es nicht vorrangig um kurzfristige Lieferverzögerungen, sondern es mangelt strukturell am Angebot.
Es ist Aufgabe der Politik, geeignete und verlässliche Rahmenbedingungen zu setzen. Wenn die Lieferketten funktionieren, sind “Just-in-time“-Lieferungen erfolgreich.
Wie auch in der heutigen Ausgabe vom Fränkischen Tag von mir beschrieben, bin ich dafür, das Gewinne dort versteuert werden, wo sie auch erwirtschaftet werden.