Wie stehen Sie zu dem Windpark im Rammert?
Sehr geehrter Herr J.,
herzlichen Dank für Ihre Frage.
Ich stehe zum Windpark Rammert. Er ist ein zentraler Baustein für die Energiewende vor Ort – 13 moderne Windräder, die jährlich 156 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom für rund 45.000 Haushalte erzeugen. Die Stadtwerke Tübingen treiben das Projekt zusammen mit der Gemeinde Dußlingen voran, Bürgerinnen und Bürger können sich über Energiegenossenschaften direkt beteiligen. Das ist echte regionale Wertschöpfung: Gewerbesteuer, Pachteinnahmen und Klimaschutz direkt vor der Haustür. Der Elan vor Ort steht in keinem Verhältnis zur Landespolitik: 2025 sind gerade einmal 35 neue Anlagen ans Netz gegangen, die im Koalitionsvertrag angekündigten 1.000 Windräder wurden deutlich verfehlt. Die SPD will das Flächenziel für Windkraft und Photovoltaik landesweit auf 3,2 Prozent anheben. Wir setzen auf Bürgerenergieprojekte, kommunale Beteiligung und beschleunigte Genehmigungsverfahren. Die Energiewende gelingt nur als Gemeinschaftsprojekt – mit Beteiligung, Fairness und Respekt vor Lebensrealitäten. Wer jetzt Windkraft blockiert, blockiert Klimaschutz und Unabhängigkeit.
Mit freundlichen Grüßen
Dorothea Kliche-Behnke
