(...) Auch ich bin ein Verfechter der dezentralen Energieversorgung. Viel zu oft wird diese aber als Totschlagargument verwendet, um Unannehmlichkeiten vor der eigenen Haustür zu verhindern. (...)
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(...) Ein Energiemix, der auch Kohle beinhaltet, macht den Strom preiswerter, erhöht die Versorgungssicherheit und macht unser Land unabhängiger von Öl- und Gasimporten aus Konfliktregionen. Darüber hinaus geben selbst die ausgeschriebenen Windvorrangflächen von 2% der Fläche Hessen nicht genug Ertrag her, um den Kohlestrom zu ersetzen. (...)
(...) klares politisches Ziel der Grünen ist die Energiewende und der Ausbau der Enerneuerbaren Energien auf 100 %. Eine rein dezentrale Energieversorgung wird nicht genügend Versorgungssicherheit schaffen, d.h. (...)
(...) Es geht darum, weniger Energie und weniger CO2 zu verbrauchen. Das bedeutet eine umfassende Änderung unseres Mobilitätsverhaltens und eine Änderung im Güterverkehrssystem. (...)
(...) Als Fazit möchte ich sagen, dass wir durch die Besteuerung von Strom unsere Luft und Umwelt sauber halten, die deutsche Wirtschaft im internationalen Vergleich stärken und deutschen Haushalten helfen, selbstständiger und effizienter in Sachen (erneuerbarer) Energie zu werden. (...)
(...) Von der EEG-Umlage befreite Großunternehmen zahlen für ihren Strom heute gut ein Drittel weniger als im Jahr 2008. Tatsächlich hat der Preisanstieg eben sehr viel mit der von uns seit Jahren kritisierten unfairen Verteilung der Energiewendekosten zu tun. Und dafür sind die letzten beiden Bundesregierungen aus Union und FDP bzw. (...)