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Pauschale Beihilfe auf Bundesebene: Ist davon auszugehen, dass die Politik nun ihren selbst eingesetzten Experten folgt?

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Frage von Alexander G. •

Pauschale Beihilfe auf Bundesebene: Ist davon auszugehen, dass die Politik nun ihren selbst eingesetzten Experten folgt?

Sehr geehrter Herr Mieves,

die Wirtschaftsweisen haben sich nun eindeutig positioniert und die Einführung der Pauschalen Beihilfe auf Bundesebene empfohlen. Ist davon auszugehen, dass die Politik nun ihren selbst eingesetzten Experten folgt?

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Alexander G.

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Antwort von SPD

Sehr geehrter Herr G.,

herzlichen Dank für Ihre Frage. Grundsätzlich wollen wir als SPD mittel- bis langfristig eine Bürgerversicherung, also die Aufhebung der beiden Systeme Private Krankenversicherung und Gesetzliche Krankenversicherung. Dies soll jedoch schrittweise erfolgen und ein erster Schritt kann die pauschale Beihilfe sein, die es Beamten ermöglicht, sich für die gesetzliche Krankenversicherung zu entscheiden und der Staat zahlt den "Arbeitgeberzuschuss". Bisher ist es so, dass sich Bundesbeamte zwar gesetzlich versichern lassen können, dann aber den kompletten Beitrag bezahlen müssen. 

In einigen Bundesländern gibt es die pauschale Beihilfe bereits. Die SPD hatte zudem in ihrem Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2025 angekündigt,  für Beamtinnen und Beamte des Bundes ein echtes Wahlrecht zur gesetzlichen Krankenversicherung durch eine pauschale Beihilfe zu schaffen. Diese Position konnten wir leider nicht in den Koalitionsvertrag hineinverhandeln. Die Empfehlung der Wirtschaftsweisen und ein Stück weit auch das Maßnahmenpapier der Expertenkommission zur Rente stärken jedoch unsere Position. Ich hoffe, dass das hilfreich für kommende Verhandlungen in der Koalition ist. Ob eine Umsetzung der Empfehlung dann wahrscheinlich ist, kann ich heute nicht abschätzen. 

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Mieves

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