Von pauschalen gesetzlichen Regelungen halte ich aber nichts. Vielmehr bin ich der Auffassung, dass sich in dieser Ausnahmesituation Arbeitnehmer und Arbeitgeber zur Home-Office-Frage einigen können sollten.
ja, der Staat partizipiert an den höheren Kraftstoffpreisen durch den Mehrwertsteueranteil am Preis. Wie hoch die Summe in einem Monat sein wird, ist nach einer Woche Krise mit schwankenden Preisen schwer zu sagen, zumal auch nicht klar ist, wie Kraftfahrer auf die höheren Kosten mit Verzicht oder Umstieg auf Schiene, Rad oder auch Homeoffice reagieren (können).
Zur Stabilisierung unserer Netze (Grundlast) plant die Bundesregierung neue Gaskraftwerke, die auch mit Wasserstoff betrieben werden können. Zur Energiesicherheit werden Importe von Atomstrom erst einmal nicht zu vermeiden sein.
Für die aktuelle Situation gilt es, die Entwicklungen am Golf abzuwarten. Würde die Versorgung der Weltmärkte länger negativ beeinflusst, müsste sich die Bundesregierung mit der Situation noch intensiver befassen, denn hohe Energiepreise in Deutschland sind unter anderen Faktoren auch dafür verantwortlich, dass die Wirtschaft zuletzt nicht gewachsen ist.
Seit der ersten Ölkrise 1973 hat es viele Preissprünge gegeben
Ihre Sorgen angesichts der in den vergangenen Tagen deutlich gestiegenen Kraftstoffpreise kann ich nachvollziehen. Aktuell wird viel über mögliche Gewinnmitnahmen von Ölkonzernen diskutiert. Die Preispolitik der Kraftstofflieferanten wird vom Bundeskartellamt sehr genau beobachtet. Die Preise sind an den Märkten allerdings weltweit stark gestiegen, worauf die Konzerne verweisen können.