(...) Für uns Bündnisgrüne ist völlig klar, dass wir die reine Wachstumsorientierung unserer Wirtschaft hinter uns lassen müssen. Auch der grüne Anstrich, den sich der Kapitalismus zunehmend gibt, ändert nichts an dieser Einschätzung und der Tatsache, dass es einen deutlich schnelleren Wechsel geben muss. (...)
(...) Diesen Zustand dürfen wir angesichts der Ressourcenverschwendung und des Hungers auf der Welt nicht einfach hinnehmen. Deshalb halte ich die Forderung nach einer verpflichtenden Abgabe von aussortierten Lebensmitteln an gemeinnützige Initiativen für einen vernünftigen politischen Schritt. (...)
(...) Diesen Zustand dürfen wir angesichts der Ressourcenverschwendung und des Hungers auf der Welt nicht einfach hinnehmen. Deshalb halte ich die Forderung nach einer verpflichtenden Abgabe von aussortierten Lebensmitteln an gemeinnützige Initiativen für einen vernünftigen politischen Schritt. (...)
(...) Das informelle Trilogverfahren hat, wie Sie bereits in Ihrer Anfrage schreiben, in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Dies hat vor allem damit zu tun, dass dieses Verfahren den großen Vorteil hat, die Europäische Kommission, das Europäische Parlament und den Rat der EU an einen Verhandlungstisch zu bringen, wodurch diese drei Institutionen direkt miteinander kommunizieren und dadurch den Gesetzgebungsprozess effektiver voranbringen können. (...)
(...) Zum speziellen Thema der Tampon-Tax haben wir Grüne diesen Monat eine schriftliche Erklärung an die Kommission gestartet. Hier finden Sie die schriftliche Erklärung: http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-%2f%2fEP%2f%2fNONSGML%2bWDECL%2bP8-DCL-2016-0089%2b0%2bDOC%2bPDF%2bV0%2f%2fDE. (...)
(...) Inhaltlich stimme ich Ihnen vollkommen zu. Für uns Grüne hätte es im gesamten Entscheidungsprozess um Glyphosat viel früher ein eindeutiges und klares „Nein“ geben müssen. Stattdessen hatten wir es mit langwierigen Verhandlungen zu tun und am Ende stand eine wackelige Verlängerung der Nutzungserlaubnis, die dem Willen der Bürgerinnen und Bürgern in Europa widerspricht. (...)